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Die Kursbuchstrecke 670 - Aktuelles -- Archiv: 2005

02.12.2005
Fahrplawechsel am 11. Dezember
Am Samstag, 11. Dezember 2005, tritt der neue Fahrplan der Deutschen Bahn AG in Kraft. Auf der KBS 670 betrifft dies den Nah- und Fernverkehr gleichermaßen, wenngleich auch in verschiedenem Ausmaß.
Im Regionalverkehr wird es drei neue Zugläufe geben:
  • RE 23025 Wittlich Hbf - Kaiserslautern Hbf,
  • RE 23024 Koblenz Hbf - Kaiserslautern Hbf und
  • RE 12003 Kaiserslautern Hbf - Koblenz Hbf

Bezüglich des Fernverkehrs wird es in Folge rückläufiger Fahrgastzahlen speziell an den Wochenenden und wegen einem teilweise herrschenden Fahrzeugmangel zu Streichungen verschiedener Züge kommen. Im Einzelnen bedeutet dies:

  • IC 2053 Saarbrücken Hbf - Stuttgart Hbf entfällt an Samstagen und Sonntagen und verkehrt nur noch montags bis freitags.
  • ICE 1053 Saarbrücken Hbf - Frankfurt (Main) Hbf entfällt an Samstagen.
  • ICE 1646 Dresden Hbf - Saarbrücken Hbf entfällt an Sonntagen.
  • ICE 758 Frankfurt (Main) Hbf - Saarbrücken Hbf wird neu eingeführt und verkehrt an Sonntagen.
  • IC 2057 Saarbrücken Hbf - Frankfurt (Main) Hbf wird neu eingeführt und verkehrt an Samstagen in Zeitlage des bisherigen ICE 774. Dieser verkehrt an den übrigen Wochentagen unverändert.

01.12.2005
Ausbau der Strecke Saarbrücken Hbf - Mannheim Hbf und Sanierung des Hauptbahnhofs Saarbrücken zum "Eurobahnhof"
Die Strecke Frankfurt (Main) Hbf - Paris Est in weniger als vier Stunden zurücklegen, davon ist zur Zeit bei der Deutschen Bahn AG und der französischen Staatsbahn SNCF die Rede. Diese Vorstellung wird bald zur Realität: Am 29. November 2005 trafen sich in Saarbrücken Bahnvertreter und Politiker aus Frankreich und Deutschland auf dem Kongress "Mit ICE-Tempo in die Zukunft" und gaben Details zur geplanten TGV/ICE-Verbindung bekannt. Die zukünftige Schnellfahrstrecke Frankfurt (Main) Hbf - Paris Est stellt den Kern der Ost-West-Fernverbindung Berlin - Paris dar.
Auf dem Kongress wurde weiterhin auch das künftige Betriebsprogramm der Strecke vorgestellt. So sollen ab Juni 2007 täglich zwei und ab Dezember 2007 drei Zugpaare zwischen Frankfurt (Main) und Paris pendeln. Die Fahrzeit dieser Züge soll nicht mehr als 3 Stunden und 45 Minuten betragen, weiterhin sollen in den grenzüberschreitenden Zügen auch mehrsprachige Zugbegleiter eingesetzt werden. Diese neuen ICE werden Neustadt (Weinstraße) Hbf und Homburg (Saar) Hbf ohne Halt passieren; Saarbrücken Hbf wird als Durchganggstation bezeichnet und entsprechend umgebaut.
Diese Modernisierung des Saarbrücker Hauptbahnhofes nimmt langsam Konturen an: Der Umbau soll ab Februar 2006 beginnen, rechtzeitig zur Inbetriebnahme der POS Nord im Juni 2007 soll der Bahnhof dann fertiggestellt sein. Den Bahnhof erwarten dabei weitreichende Umbauten. So werden z.B. die Bahnhofshalle, die Unterführungen zu den Bahnsteigen, die Gleisanlagen und die Bahnsteige selbst modernisiert. Auf dem Nordareal des Hauptbahnhofes, auf dem sich bisher die Abstellgruppe der DB Regio AG befand, wird eine Bebauung vorgenommen. Das Areal wird dabei der Stadt übertragen. Auf dem Gelände sollen Gebäude für Büros, Hotels und Geschäfte entstehen. Das Viertel soll als französisches Viertel bezeichnet werden und über die Westspange an die Autobahn angebunden werden. Die Gleisanlagen und die alten Werkstätten und Lokschuppen, Sämtliche Lokomotiven und Wagengarnituren der Deutschen Bahn AG sollen dann im Bereich Saarbrücken Hbf - Saarbrücken-Burbach abgestellt werden. Der gesamte Umbau des Bahnhofs Saarbrücken soll nach ersten Angaben ca. 55 Millionen Euro kosten.

03.11.2005
Bauarbeiten zwischen Homburg (Saar) Hbf und St Ingbert
Aufgrund von Bauarbeiten zwischen Homburg (Saar) Hbf und St Ingbert kommt es im Zeitraum 5. November bis 1. Dezember 2005 zu Umleitungen im Fervnerkehr über Neunkirchen (Saar) Hbf. Es kommt dabei zu Fahrzeitverlängerungen von ca. fünf bis zehn Minuten. Die Umleitungen erfolgen hauptsächlich am Wochenende. Im Einzelnen sind folgende Züge an folgenden Tagen betroffen:
  • EC 54: 05., 12., 19., 26.11.
  • ICE 1646: 05., 06., 12., 13., 19., 20., 26., 27.11.
  • ICE 1071: 05., 06., 12., 13., 19., 20., 26., 27.11.
  • EC 54: 05., 06., 12., 13., 19., 20., 26., 27.11.
  • EC 56: 05., 06., 12., 13., 19., 20., 26., 27.11.
  • ICE 1050: 05., 06., 12., 13., 19., 20., 26., 27.11.
  • IC 2052: 05., 13., 20., 27.11.
  • IC 2054: 05., 06., 12., 13., 19., 20., 26., 27.11.
  • IC 2292: 05. - 10.11./12. - 17.11./19. - 24.11 und 26.11 - 1.12.
  • ICE 1554: 07. - 10.11./14. - 17.11./21. - 24.11./28.11. - 1.12.

Weitere Informationen in den Bauarbeiten-Informationen der Deutschen Bahn AG.


12.10.2005
Eurobahnhof Saarbrücken geht in die Realisierungsphase
Pressemeldung der Deutschen Bahn AG vom 12. Oktober 2005:

Eurobahnhof Saarbrücken geht in die Realisierungsphase
Erklärung zur Realisierung wurde in München unterzeichnet / 31 Mio. Euro werden in den Eurobahnhof investiert

(Frankfurt am Main, 12. Oktober 2005) Der Konzernbeauftragte der Bahn für das Saarland, Gerhard Schinner, unterzeichnete gestern auf der Messe ExpoReal in München, zusammen mit Dr. Hanspeter Georgi, Minister für Wirtschaft und Arbeit des Saarlandes und Charlotte Britz, Oberbürger-meisterin von Saarbrücken die Erklärung zur Realisierung des Eurobahnhofs Saarbrücken. Damit gaben die Partner gemeinsam den Startschuss für die nächste Phase des Projektes.
Zunächst wird das bestehende Empfangsgebäude des Saarbrücker Hauptbahnhofs modernisiert. Dazu wird die Unterführung und die Bahnsteige neu gestaltet und bekommen einen behindertengerechten Zugang mit Aufzügen. Auf dem 10 ha großen Areal unmittelbar nördlich des Hauptbahnhofs werden ein neues Terminal sowie Flächen für Dienstleistung und Handel entstehen. Die äußere Erschließung des Bahnhofs umfasst sowohl die Autobahnanbindung und den Umbau Ludwigsbergkreisel als auch den Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Paris und Frankfurt. Dieses Projekt steht im Zusammenhang mit dem Eurobahnhof. Ab Ende 2007 wird in Saarbrücken der Hochgeschwindigkeitsverkehr aufgenommen.
Allein für die Realisierung des neuen Eurobahnhofs werden in den kommenden Jahren 31 Millionen Euro investiert. Von den dafür anfallenden Kosten für die Neugestaltung des Bahnhofsgebäudes und den Rückbau der Gleise auf der nördlichen Bahnfläche teilen sich die Bahn und das Saarland jeweils etwa zur Hälfte.

Quelle: Pressemeldungen der Deutschen Bahn AG

23.09.2005
Ausdünnungen im Fernverkehr zum Fahrplanwechsel
Heute wurde bekannt, dass auf der KBS 670 zum Fahrplanwechsel am 11.12.2005 einige Fernverkehrszüge wegfallen. Dies betrifft im Einzelnen:

IC 2053 Saarbrücken - Stuttgart, entfällt an Sa, nur noch Mo-Fr
ICE 1053 Saarbrücken - Frankfurt/M, entfällt an Sa, nur noch Mo-Fr + So
ICE 1646 Dresden - Saarbrücken, entfällt an So, an Sa unverändert
ICE 1071 Frankfurt/M - Saarbrücken, entfällt an Sa + So.
Neu verkehrt nur an So: ICE 758 Frankfurt/M 11:57 - Mannheim 12:49 - Saarbrücken an 14:15.

ICE 774 verkehrt künftig an Sa als IC 2057 nach Stuttgart, Mo-Fr + So unverändert.

Alle anderen Züge bleiben nach bisherigem Stand erhalten und verkehren in der gleichen Fahrplanlage wie zur Zeit.

19.09.2005
Großes Plandampfwochenende vom 1. bis 3. Oktober 2005
Über das verlängerte Wochenende vom 1. bis 3. Oktober 2005 findet anlässlich des Jubiläums 150 Jahre Maximiliansbahn Neustadt (Weinstraße) Hbf - Karlsruhe Hbf eine große Plandampfveranstaltung statt. Dabei verkehren Regelzüge mit historischen Dampflokomotiven auf folgenden Strecken:
  • Neustadt (Weinstraße) Hbf - Karlsruhe Hbf - Mannheim Hbf - Neustadt (Weinstraße) Hbf
  • Neustadt (Weinstraße) Hbf - Karlsruhe Hbf - Speyer Hbf - Neustadt (Weinstraße) Hbf mit Kopfmachen in Schifferstadt
  • Neustadt (Weinstraße) Hbf - Wissembourg
  • Winden - Bad Bergzabern
Zum Einsatz kommen historische Dampf- und Diesellokomotiven verschiedenster Baureihen und verschiedener Vereine. Weitere Informationen stehen auf der Internetseite zur Veranstaltung, www.plandampf.info bereit.

19.08.2005
Bauarbeiten zwischen Neustadt (Weinstraße) Hbf und Kaiserslautern Hbf
Zwischen dem 19. August und dem 16. Oktober 2005 finden zwischen Kaiserslautern Hbf und Neustadt (Weinstraße) Hbf umfangreiche Gleiserneuerungsarbeiten statt. Es kommt zu Verspätungen und Zugausfällen. Weitere Informationen stellt die Deutsche Bahn AG bereit.

11.07.2005
Von Homburg mit der S-Bahn nach Kaiserslautern
Von Homburg mit der S-Bahn zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006

(Frankfurt am Main, 11. Juli 2005) Mit der S-Bahn zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 nach Kaiserslautern – dies soll im nächsten Jahr auch von Homburg aus möglich sein. Heute unterzeichnete für die Bahn Susanne Kosinsky, Regionalbereichsleiterin bei der DB Station&Service AG, zusammen mit Vertretern der Länder Rheinland-Pfalz und Saarland, des Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd, des Zweckverband Westpfalz Verkehrsverbund den Bau- und Finanzierungsvertrag für die Verlängerung der S-Bahn Rhein-Neckar von Kaiserslautern bis Homburg (Saar).

Die Verlängerung der S-Bahn Rhein-Neckar beinhaltet den Ausbau aller Bahnstationen zwischen Kaiserslautern und Homburg auf S-Bahn-Standard. "Dazu werden die Bahnsteige von jetzt 38 cm Höhe auf S-Bahn-taugliche 76 cm erhöht", erläutert Susanne Kosinsky, "so wird ein bequemes Ein- und Aussteigen möglich". Die Gesamtinvestition beträgt 16,3 Millionen Euro.

Um die Bauarbeiten in der kurzen Zeit bis zur Fußball-Weltmeisterschaft durchführen zu können, werden die neuen Bahnsteige in Modulbauweise aus Betonfertigteilen errichtet. In Rheinland-Pfalz sind es die Stationen Kennelgarten, Vogelweh, Einsiedlerhof, Kindsbach, Landstuhl, Hauptstuhl und Bruchmühlbach-Miesau, im Saarland der Bahnhof Homburg/Saar.

Die Baumaßnahmen im einzelnen:

Kennelgarten: Bahnsteigerhöhung auf 170m Länge + Aufzug
Vogelweh: Bahnsteigerhöhung auf 170m Länge + Rampe
Einsiedlerhof: Bahnsteigerhöhung auf 170m Länge + Aufzug
Kindsbach: Bahnsteigerhöhung auf 170m Länge + 3 Aufzüge
Landstuhl: Bahnsteigerhöhung auf 185m Länge + 2 Aufzüge
Hauptstuhl: Bahnsteigerhöhung auf 170m Länge + 2 Aufzüge
Bruchmühlbach-Miesau: Bahnsteigerhöhung auf 170m Länge
Homburg (Saar): Bahnsteigerhöhung auf 140m Länge

Quelle: Pressemeldung der Deutschen Bahn AG vom 11. Juli 2005

08.07.2005
Weichenerneuerung in Kaiserslautern Hbf
Am 9. und 10. Juli 2005 werden in Kaiserslautern Hbf die Einfahrweichen aus den Richtungen Neustadt (Weinstraße) Hbf und Landstuhl erneuert. Die Einfahrt in den Hauptbahnhof ist daher nur eingeschränkt möglich; einige Züge enden daher bereits in Landstuhl bzw. Neustadt (Weinstraße) Hbf.

07.07.2005
ICE-Taufe in Saarbrücken
ICE "Saarbrücken" getauft

(Frankfurt am Main, 7. Juli 2005) Die Stadt Saarbrücken hat heute die Patenschaft für einen ICE der Deutschen Bahn übernommen. Oberbürgermeisterin Charlotte Britz und der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für Rheinland-Pfalz und Saarland, Gerhard Schinner, tauften im Hauptbahnhof den Zug auf den Namen „Saarbrücken“.
Den Namen der Stadt erhielt ein InterCityExpress der zweiten Generation (ICE 2). Diese Bauart fährt unter anderem auf den Strecken Berlin – Köln und Hamburg – München.
Die Oberbürgermeisterin nahm den feierlichen Taufakt mit einer Flasche Sekt vor, die sie über dem Triebkopf ausgoss. „Die Stadt Saarbrücken betrachtet die Taufe als Wertschätzung und ist stolz, dass ab heute ein ICE diesen Namen durch das Land trägt“, so Charlotte Britz.
Konzernbevollmächtigter Schinner ergänzte: „Unsere ICE-Züge bieten schnelle und komfortable Verbindungen zwischen den Städten. Diese Verbundenheit wollen wir zum Ausdruck bringen. Die gesamte ICE-Flotte wird deshalb nach und nach auf die Namen deutscher Städte getauft und es ist klar, dass Saarbrücken zu den Taufpaten gehört.“
In den vergangenen Monaten hat die Deutsche Bahn über 140 Städte-Patenschaften für ICE-Züge vergeben. Der neue Zugname ist zusammen mit dem Städtewappen auf dem Fahrzeug an beiden Seiten der Zugenden angebracht. Damit erhält die getaufte ICE-Einheit einen festen Namen. Je nach Zugdisposition kann sie auf unterschiedlichen Wegen durch Deutschland fahren.


Quelle: Pressemeldung der Deutschen Bahn AG

28.06.2005
Interieur-Ausstellungszug befährt die KBS 670
Am morgigen 29. Juni 2005 und am 1. Juli 2005 befährt der Interieur-Ausstellungszug mit einer Dampflok der Baureihe 50 die KBS 670. Der Zug kommt von Hermerskeil und fährt nach Mannheim Hbf. Die Fahrt erfolgt dabei in zwei Etappen: Am 29. Juni geht es zunächst von Hermeskeil nach Neusadt (Weinstraße) Hbf, am 1. Juli setzt der Zug seine Fahrt nach Mannheim Hbf fort. Folgender Fahrplan liegt der Fahrt zu Grunde: (29.06.2005) Türkismühle 9.41 - 10.12 Neunkirchen (Saar) Hbf 10.42 (Kopfmachen) - 10.58 Homburg (Saar) Hbf 12.01 (Wasserfassen) - Kaiserslautern Hbf 12.38 - 12.49 Hochspeyer 13.09 - 13.36 Neustadt (Weinstraße) Hbf; (01.07.2005) Neustadt (Weinstraße) Hbf 9.08 - Ludwigshafen (Rhein) Hbf tief 9.37 - 9.45 Mannheim Hbf.

28.06.2005
S-Bahn steckt für Stunden im Tunnel fest
Am vergangenen Freitag blieb gegen 16.18 Uhr eine S-Bahn zwischen Kaiserslautern Hbf nach Neustadt (Weinstraße) Hbf kurz hinter Lambrecht (Pfalz) im 320 Meter langen Wolfsberg-Tunnel stehen. Grund für den außerplanmäßigen Stopp war ein technischer Defekt am Zug. Gegen 19 Uhr war die S-Bahn wieder fahrbereit und konnte ihre Fahrt fortsetzen.
Besonders ärgerlich war die Panne für die Reisenden im Zug, die stundenlang in überhitzten und dunklen Wagen ausharren mussten, sowie für die Reisenden auf den nachfolgenden Bahnhöfen, die über die Panne ebenso wenig aufgeklärt wurden wie das Bahnpersonal auf den Stationen. Ein Bahnsprecher räumte ein "massives Kommunikationsproblem" ein und entschuldigte sich bei allen Betroffenen für die Unannehmlichkeiten.

Quelle: Rheinpfalz vom 28.06.2005

13.05.2005
Ausfall des elektronischen Stellwerks sorgte für Behinderungen
Eine Störung im elektronischen Stellwerk in Karlsruhe, Zuständigkeitsbereich Saarbrücken, führte am Freitagmorgen in weiten Teilen des Saarlandes zu Behinderungen des Zugverkehrs. Auslöser der Störung waren Wartungsarbeiten, die in der Nacht durchgeführt wurden. Die Datenmenge, die die Rechner im elektronischen Stellwerk dabei zu verarbeiteten hatten, war zu groß, und so kam es zum Totalabsturz. Signale waren plötzlich tot, Weichen konnten nicht mehr angesprochen werden.
<Zwischen 4 Uhr und 10.35 Uhr war eine Steuerung der Signale und Weichen nur mit erheblichem Aufwand "von Hand" möglich. . Die Störung war gegen 2.35 Uhr aufgetreten. Selbst durch einen Neustart der Rechner konnte der Fehler nicht behoben werden, erst durch das vollständige Abschalten der Ortsrechner Saarbrücken konnte der normale Betrieb wieder aufgenommen werden.
Durch die Panne gab es Verspätungen bei 54 Personen- und 14 Güterzügen. Mit 53 Minuten war die Verspätung im Fernverkehr noch relativ gering. Bei den 50 Nahverkehrszügen jedoch summierte sich die Verspätung auf über 5 Stunden. Zwischen Kaiserslautern und Saabrücken fiel ein Zug aus.

08.05.2005
Sonderzüge zum Turnfest nach Berlin-Wannsee
Lange her ist es, als auf der KBS 670 planmäßig Züge mit einem Zuglauf Saarbrücken Hbf - Mannheim Hbf - Frankfurt (Main) Hbf - Berlin fuhen. Diese Zeit kann man - wenn auch nur in etwas geringerem Maße - wieder aufleben lassen am kommenden Freitag. Am 13. Mai 2005 verkehren zwei Sonderzüge zum Turnfest nach Berlin-Wannsee. Der erste Sonderzug beginnt in Homburg (Saar) Hbf, Abfahrt dort ist gegen 21.30 Uhr. Der zweite Sonderzug startet bereits in Merzig (Saar) und erreicht Homburg (Saar) Hbf nach einer Fahrt über Saarbrücken Hbf und Neunkirchen (Saar) Hbf gegen 22.30 Uhr. Die Rückfahrt der beiden Züge findet am 21. Mai 2005 statt.

23.04.2005
Böschungsbrände sorgten für Behinderungen und Einschränkungen
Zwischen Hauptstuhl und Homburg (Saar) Hbf kam es heute Nachmittag zu mehreren kleinen Böschungsbränden, die für Behinderungen im Zugverkehr sorgten. Zwischen 13.00 Uhr und 15.45 Uhr musste die Strecke teilweise komplett gesperrt werden, ansonsten war eingleisiger Betrieb mit der Anweisung an die Lokfüher, "Fahren auf Sicht" anzuwenden, eingerichtet. Eurocity 57 nach Frankfurt (Main) Hbf beispielsweise konnte in Homburg (Saar) Hbf erst mit 45 Minuten Verspätung abfahren, nachdem ein Regionalzug das Streckengleis in Richtung Saarbrücken Hbf freigegeben hatte.
Sämtliche Güterzüge wurden in besagtem Zeitraum auf größeren Bahnhöfen zurückgehalten, die Regionalzüge fuhren Verspätungen von bis zu 30 Minuten ein. Die Strecke war gegen 16.00 Uhr wieder beidgleisig befahrbar.
Ursache für die Brände soll Funkenflug beim Bremsen eines Güterzuges in Verbindung mit trockenem Böschungsbewuchs gewesen sein.