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Die Kursbuchstrecke 670 - Aktuelles -- Archiv: 2014

16.12.2014
Probleme bei vlexx seit Fahrplanwechsel
Das seit Fahrplanwechsel u.a. auf der Strecke Saarbrücken Hbf - Bad Kreuznach - Mainz Hbf - Frankfurt (Main) Hbf operierende EVU vlexx GmbH startete mit großen Verspätungen und zahlreichen Zugausfällen in den neuen Fahrplan. Hier von betroffen ist auch er zwischen Hochspeyer und Kaiserslautern Hbf über die KBS 670 verkehrende RE 13687 von Mainz Hbf über Bad Kreuznach nach Kaiserslautern Hbf. Dieser wird vorerst mit Personal und Triebfahrzeugen der DB Regio Südwest gefahren.
Gleiches gilt auch für die Rückleistung RE 13637 von Kaiserslautern Hbf nach Bodenheim am Morgen. Dieser Zug verkehrt jedoch über die Strecke Kaiserslautern Hbf - Eselsfürth - Enkenbach und somit nicht über die KBS 670.

Quelle: Internetseite der vlexx GmbH

13.12.2014
Fahrplanwechsel am morgigen Sonntag
Mit Beginn des morgigen Sonntags gilt deutschlandweit ein neuer Fahrplan. Die die KBS 670 betreffenden Änderungen wurden bereits ausführlich mitgeteilt.
Bezüglich der neuen RE 1-Linie wird wegen verspäteter Auslieferung einiger Triebzüge der Baureihe 429 zum Teil ein Ersatzprogramm gefahren. Züge der Relationen Koblenz Hbf - Saarbrücken Hbf - Kaiserslautern Hbf - Mannheim Hbf verkehren dabei durchgehend mit Zügen der Baureihe 429. Als Doppeltraktion gefahrene Züge können teilweise nur in Einfachtraktion gefahren werden. Zum Teil muss in Trier Hbf außerplanmäßig Richtung Koblenz Hbf umgestiegen werden. Ab Mitte März 2015 ist die volle Betriebsaufnahme vorgesehen.
Neu im Rahmen der Aufnahme des RE 1-Verkehrs ist die Einführung von Wagenstandsanzeigern im Regionalverkehr, wie sie bei der S-Bahn Rhein-Neckar bereits seit einigen Jahren üblich sind. Dabei wird die Halteposition der Züge sowie die Lage der Sonderabteile für Fahrräder, mobilitätseingeschränkte Personen oder 1. Klasse-Reisende ebenfalls angezeigt. Das Foto zeigt ein Beispiel aus St Ingbert für Züge Richtung Kaiserslautern Hbf.

Quellen: Beitrag "Countdown : noch 28 Tage bis zum Fahrplanwechsel" im Forum "Eisenbahn an Saar und Mosel und in der Westpfalz", abgerufen am 13. Dezember 2014

19.11.2014
Baureihe 429: Testfahrten im Fahrgastverkehr
Die mit Fahrplanwechsel am 14.12.2014 planmäßig auf der KBS 670 eingesetzte Baureihe 429 ("FLIRT 3") der DB Regio Südwest wird bereits diese Woche im Fahrgastverkehr erprobt. Hierzu werden einzelne Leistungen der Linien RE 60 und RE 7 mit den neuen Fahrzeugen gefahren. Für den morgigen 20.11.2014 ist der Einsatz als RE 12150, 12155, 12157 und 12156 geplant.
Ab dem 8. Dezember erfolgen Erprobungen auf der Linie RE 7, sodass davon auszugehen ist, dass der ursprünglich bis 12. Dezember planmäßige Einsatz der Baureihe 111 bereits ab dem 8. Dezember endet. Die Fahrten mit Publikumsverkehr dienen zeitgleich auch der Personalschulung.

Quellen: Beitrag "Countdown : noch 28 Tage bis zum Fahrplanwechsel" im Forum "Eisenbahn an Saar und Mosel und in der Westpfalz", abgerufen am 19. November 2014

12.11.2014
Baureihe 429: "Leserfahrt" am 6. Dezember 2014
Die Deutsche Bahn AG bietet am 6. Dezember 2014 für Interessierte eine "Leserfahrt" mit der ab Fahrplanwechsel neu im Einsatz stehenden Baureihe 429 zwischen Saarbrücken Hbf und Mannheim Hbf an. Die Abfahrt in Saarbrücken Hbf erfolgt am Vormittag, die Rückfahrt startet am späteren Nachmittag in Mannheim Hbf. Die Fahrt ist kostenlos. Für die An- und Abreise zum bzw. vom Ausgangsbahnhof Saarbrücken Hbf können kostenlose Gästefahrkarten der DB Regio Südwest erworben werden. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.
Eine Anmeldung ist ausschließlich im Internet unter www.suewex.de möglich.

Quellen: Beitrag "Publikumsfahrten mit den neuen FLIRT3 von DB Regio SüdWest" im Forum "Allgemeines" bei Drehscheibe Online sowie www.suewex.de, jeweils abgerufen am 12. November 2014

13.10.2014
Neuer Fahrplan veröffentlicht
Seit dem späten Nachmittag ist der Fahrplan für das Fahrplanjahr 2015 öffentlich einsehbar. Die bisher nur nichtöffentlich verfügbaren Daten gelten ab dem 14. Dezember 2014 (Fahrplanwechsel). Nachfolgend finden sich einige Änderungen und Neuerungen die KBS 670 betreffend.
  • Einführung neuer RE-Verbindungen zwischen Saarbrücken Hbf und Mannheim Hbf in Anlehnung an den bisherigen RE 7
    Die Züge verkehren in der Hauptverkehrszeit stündlich, sonst zweistündlich mit zeitweisen baustellenbedingten Unterbrechungen. Es ergibt sich im Zusammenspiel mit dem Fernverkehr insgesamt ein ganztägiger Stundentakt zwischen Saarbrücken Hbf und Mannheim Hbf.
    Zum Einsatz kommen sollen neue Triebzüge der Baureihe 429. Da diese jedoch noch nicht einsatzbereit sind, werden vorerst Ersatzzüge eingesetzt. Diese sollen mit Lokomotiven der Baureihen 111 und 143 bespannt und aus Doppelstock- und einstöckigen Regionalverkehrswagen gebildet werden. Im Berufsverkehr sind Durchbindungen über Mannheim Hbf hinaus nach Heidelberg Hbf vorgesehen, um die Gleisbelegung in Mannheim Hbf zu entschärfen.
  • Taktänderungen auf der bisherigen Linie RE 60
    Die Einführung des neuen RE 1 zwischen Saarbrücken Hbf und Mannheim Hbf erfordert geringe Fahrplananpassungen und Änderungen der Halte- und Taktstruktur. Die neue Linie wird fortan als RB 60 bezeichnet und hält zwischen Saarbrücken Hbf und Kaiserslautern Hbf auf den gleichen Stationen wie die derzeitige Linie RE 60, in Tagesrandlage und im Berufsverkehr sind Abweichungen vorgesehen. Eine Ausnahme hiervon stellt der Haltepunkt Limbach bei Homburg (Saar) dar. Durch Einsatz des Ortsrates konnte hier ein regelmäßiger Verkehrshalt außerhalb des Berufsverkehrs und der Tagesrandlagen erreicht werden. Weiterhin entfällt zukünftig der Halt in Saarbrücken Ost bei allen Zügen; Ausnahmen gibt es in Tagesrandlage und im Berufsverkehr. Der fehlende Halt wird durch Züge der Linie RB 68 zwischen Saarbrücken Hbf und Pirmasens Hbf ersetzt, sodass die gewohnte Taktung an der Station erhalten bleibt. Für Reisende mit Ziel Kirkel, Limbach bei Homburg (Saar) oder Homburg (Saar) Hbf wird somit ein Umstieg bei Nutzung der RB 68 erforderlich.
    Die neue Linie wird in das Konzept der bisherigen RB 71-Verstärker St Ingbert - Dillingen (Saar) integriert und verkehrt fortan zwischen Kaiserslautern Hbf und Merzig (Saar). Die Linie RB 71 zwischen Homburg (Saar) Hbf und Trier Hbf bleibt in ihrer bisher existierenden Struktur bestehen; kleinere Taktverschiebungen sind jedoch unausweichlich.
  • vlexx übernimmt den "Weinstraßen-Express"
    Mit Übernahme sämtlicher Regionalverkehrsleistungen zwischen Saarbrücken Hbf und Frankfurt (Main) Hbf via Bad Kreuznach (KBS 680) hat das EVU vlexx, ein Tochterunternehmen der Netinera Deutschland GmbH, auch die Leistungen des in den Sommermonaten bis Ende Oktober verkehrenden "Weinstraßen-Express" von Koblenz nach Wissembourg übernommen. Der Zug nutzt ab Hochspeyer Ost (Abzweig der Alsenztalbahn) bis Neustadt (Weinstraße) Hbf die KBS 670. Damit verkehren auf der KBS 670 erstmals seit sechs Jahren wieder Triebzüge privater EVU im planmäßigen Personenverkehr.
    Im Berufsverkehr ist vlexx mit einem Zugpaar zwischen Kaiserslautern Hbf und Mainz Hbf via Bad Kreuznach an Werktagen außer Samstag planmäßig vertreten. RE 13637 verlässt Kaiserslautern Hbf um 06.00 Uhr und fährt über die Awanst Eselsfürth sowie Bad Kreuznach und Mainz nach Bodenheim. Die abendliche Rückleistung RE 13638 nimmt dagegen den Weg über Hochspeyer, wo um 18.00 Uhr abgefahren wird, und erreicht den Hauptbahnhof Kaiserslautern um 18.09 Uhr.
  • Wegfall der "Sprinter-S-Bahnen"
    Das bereits mit S-Bahn-Betriebsaufnahme 2003 und als Reaktion auf Fernverkehrskürzungen zum Jahresfahrplan 2012 ausgeweitete Konzept der Sprinter-S-Bahnen entfällt durch Einführung der Linie RE 1. Die bisher als Sprinter-S-Bahnen verkehrenden Leistungen entfallen oder werden in "normale" S-Bahnen umgewandelt.
  • Vorerst nur geringe Änderungen im Fernverkehr
    Im Fernverkehr kommt es - nicht wie in vergangenen Pressemeldungen berichtet - vorerst nicht zu Streichungen. Hiervon ausgenommen ist das Zugpaar IC 2284/IC 2285 zwischen Karlsruhe Hbf und Frankfurt (Main) Hbf mit Führung über Schifferstadt (zu geringe Auslastung).
    Im übrigen Zugangebot werden nur kleinere Anpassungen an Fahrzeit- und Verkehrstageregelungen erforderlich. So hält beispielsweise der freitags und sonntags verkehrende IC 2057 von Saarbrücken Hbf nach Frankfurt (Main) Hbf fortan nicht mehr in Landstuhl, während der in den Nächten von Sonntag auf Montag verkehrende IC 2050 von Stuttgart nach Saarbrücken Hbf an diesem Bahnhof einen Verkehrshalt einlegt.
    Die KBS 670 ist nur teilweise von einer Änderung der Verkehrsführung der ICE-Verbindungen zwischen Frankfurt (Main) Hbf und Paris Est betroffen. Bei diesen Zügen entfällt ab Dezember 2014 der Fahrtrichtungswechsel in Mannheim Hbf; die Züge werden dann über Mannheim-Käfertal statt wie bisher Mannheim-Waldhof auf die Riedbahn geleitet. Die TGV-Züge dieser Relation nutzen diese östliche Einfädelung bereits seit ihrer Einführung.
    In diesem Dokument findet sich eine vorläufige Aufstellung aller ab Dezember 2014 verkehrenden Fernverkehrszüge samt ihrer Fahrpläne und ihrer Fahrzeiten. Alle Angaben dienen lediglich der Dokumentation und sind daher ohne Gewähr!
Alle übrigen Verkehre bleiben vorerst unverändert; Änderungen und Korrekturen an den derzeit veröffentlichten Daten behält sich die Deutsche Bahn AG jedoch ausdrücklich vor.
Insgesamt muss beachtet werden, dass bis in das Jahr 2018 hinein größere Sanierungs- und Umbaumaßnahmen im Gesamtverlauf der KBS 670 anstehen. Daher weist der neue Fahrplan teilweise kleinere Unebenheiten in den einzelnen Takten auf.

Quellen: Auskunft "Ankunft/Abfahrt" der Deutschen Bahn AG, abgerufen am 13. Oktober 2014, und eigene Quellen.

22.09.2014
Umleitungen nach Hangrutsch bei Kattenes (KBS 690)
Am gestrigen Sonntagmorgen kam es auf der KBS 690 (Trier Hbf - Koblenz Hbf) zwischen Hatzenport und Kobern-Gondorf zu einem Hangrutsch mit Gleisunterspülung. Infolgedessen ist die Strecke derzeit zwischen Hatzenport und Kobern-Gondorf voll gesperrt. Der Güterverkehr wird weiträumig über Mainz und Worms nach Ludwigshafen (Rhein) Hbf und von dort weiter über die KBS 670 nach Trier Hbf umgeleitet. Einige Züge mit Zielen in Frankreich werden direkt über Kehl umgeleitet. Von den Umleitungen ebenfalls betroffen sind Überführungsfahrten der DB Regio Südwest AG zwischen Trier Hbf und Koblenz Hbf. Diese verkehren ebenfalls über Mainz Hbf.

AKTUALISIERUNG 24.09.2014: Die Sperrung soll voraussichtlich am Freitag (26.09.2014) wieder teilweise aufgehoben werden. Die Umleitungen im Güterverkehr sind noch bis Samstag, 27. September 2014, fest über die KBS 670 eingelegt.

Quelle: Aktuelle Meldungen im Fernverkehr, abgerufen am 24. September 2014, sowie Aktuelle Verkehrsmeldungen der Deutschen Bahn AG für Rheinland-Pfalz, abgerufen am 24. September 2014, und eigene Quellen.

29.08.2014
Pressemeldung zum Fernverkehr nach Saarbrücken
Die Saarbrücker Zeitung vermeldete in ihrer Ausgabe vom 28. August 2014, dass ab Dezember 2014 alle nationalen Fernverkehrszüge von Saarbrücken Hbf nach Mannheim Hbf und weiter Richtung Stuttgart bzw. Frankfurt (Main) und in die Gegenrichtung entfielen. Eine am heutigen Freitag veröffentlichte Pressemitteilung der Deutschen Bahn AG dementiert diesen Bericht in Teilen. Die Meldung in exaktem Wortlaut ist nachfolgend angegeben.

Deutsche Bahn wird auch in Zukunft das Saarland an das Fernverkehrsnetz anbinden
Keine Änderungen im Fernverkehr 2015 geplant - Fünfmal so viele schnelle Direktverbindungen mit dem Nahverkehr nach Mannheim
(Frankfurt am Main, 29. August 2014) Die Deutsche Bahn (DB) wird auch über 2016 hinaus die saarländische Landeshauptstadt mit ICE- und Intercity-Zügen an ihr Fernverkehrsnetz anbinden. 2015 werden weiterhin täglich fünf ICE/TGV-Zugpaare von Saarbrücken nach Paris bzw. Mannheim und Frankfurt fahren. Zusätzlich dazu sind unverändert täglich fünf Intercity- bzw. Eurocity-Züge von Saarbrücken nach Mannheim geplant. Ab 2016 ist geplant in Zusammenarbeit mit der SNCF vier ICE-Zugpaare täglich zwischen Paris und Frankfurt am Main und mindestens zwei nationale Fernverkehrszüge zu fahren.
Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2014 wird durch die Einführung des Rheinland-Pfalz-Taktes 2015 die Anbindung des Saarlandes mit schnellen, umstiegsfreien Verbindungen durch moderne Regionalexpresszüge deutlich verbessert. So wird Mannheim im 2-Stunden-Takt mit mindestens zehn täglichen, umstiegsfreien Verbindungen an Saarbrücken angebunden – fünfmal so oft wie bisher mit direktem Anschluss an bundesweite Fernverkehrsverbindungen im Knoten Mannheim.
Durch diese erhebliche Verbesserung im Nahverkehr entsteht ab Dezember 2014 für drei von fünf Intercity-Züge eine direkte Konkurrenz zu den subventionierten und daher preiswerteren Nahverkehrszügen auf der Strecke nach Mannheim. „Wir werden ohne schneller zu sein, mit drei Intercitys wenige Minuten hinter den modernen Nahverkehrszügen hinterher fahren“, erklärte Hannah Page, Leiterin der Angebotskommunikation des DB Fernverkehrs, „wir erwarten, dass die Reisenden auf die günstigeren Nahverkehrszüge umsteigen werden und rechnen mit erheblichen Einnahmeeinbußen.“ Die Fahrt mit dem ICE kostet derzeit 34 Euro, mit dem Intercity 30 Euro und mit dem aus Steuergeldern subventionierten Nahverkehr 26 Euro in der 2. Klasse.
„Diese Parallellagen bringen verkehrlich so keinen Nutzen und werden wirtschaftlich schwer erfolgreich zu betreiben sein“, schlussfolgerte Jürgen Konz, Konzernbevollmächtigter der DB für das Saarland und Rheinland-Pfalz, „wir sind daher mit der saarländischen Ministerpräsidentin und der Verkehrsministerin in Gesprächen, wie diese Doppellagen einvernehmlich ab 2016 vermieden werden können. Wir würden es begrüßen, wenn wir in Kürze in einem Spitzengespräch mit Politik und den für den Nahverkehr zuständigen Zweckverbänden einen Konsens finden könnten“.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
Tel.: 0621 292-7106



Quelle: Pressemeldung der Deutschen Bahn AG vom 29. August 2014, abgerufen am 29. August 2014

13.08.2014
Probefahrten der neuen RE-Triebzüge
Seit Montag, 11. August 2014, sind die ersten zwei neuen Triebwagen der Baureihe 429 von Trier Hbf aus zu Probefahrten Richtung Mannheim unterwegs. Es handelt sich dabei um die fünfteiligen Einheiten 429 104 und 429 105. Während der Probefahrten werden u.a. Bahnsteigprüfungen durchgeführt.
Die Züge sollten zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2014 auf der neu geschaffenen RE-Verbindung Koblenz Hbf - Trier Hbf - Saarbrücken Hbf - Mannheim Hbf zum Einsatz kommen, werden aufgrund diverser Probleme jedoch erst verspätet eingesetzt werden können.

Quelle: Beitrag von Autor "berndreif" im Sichtungsforum von Drehscheibe Online, abgerufen am 14. August 2014, sowie Aufnahmen auf der Internetseite "Eisenbahnbilder von Rocco Weidner, abgerufen am 13. August 2014.

11.08.2014
Zugausfälle nach Unwettern
Mehrere unwetterbedingte Schäden in Teilen Baden-Württembergs und Hessens haben am gestrigen Sonntagabend sowie im Frühverkehr am heutigen Montag zu Verspätungen und Zugausfällen auch auf der KBS 670 geführt, die jedoch nicht selbst betroffen war.
Am 10.08.2014 musste ICE 1594 von Leipzig Hbf nach Saarbrücken Hbf ab Frankfurt (Main) Hbf ausfallen, da sowohl die Strecke Frankfurt (Main) Hbf - Darmstadt Hbf - Mannheim Hbf ("Bergstraße", Main-Neckar-Bahn) als auch die Strecke Frankfurt (Main) Hbf - Biblis - Mannheim Hbf (Riedbahn) als mögliche Umleitungsstrecke wegen Unwetterschäden nur eingeschränkt befahrbar waren. Aus diesem Grund fiel am heutigen Montag, 11. August 2014, die Rückleistung ICE 1557 von Saarbrücken Hbf nach Leipzig Hbf bis Frankfurt (Main) Hbf aus.
Ähnliches war gestern auch bei IC 2050 von Stuttgart Hbf nach Saarbrücken Hbf der Fall: Da die Vorleistung, welche den für den Zug benötigten Wagenpark normalerweise nach Stuttgart Hbf bringt, aufgrund der bereits erwähnten Unwetterschäden ausgefallen war, musste IC 2050 ebenfalls ausfallen. Dies führte letztlich zum Ausfall der Rückleistung IC 2053 von Saarbrücken Hbf nach Stuttgart Hbf am heutigen Montag.
Weiterhin kam es durch die Unwetter zu Verspätungen von 20 (TGV 9552) bis 50 (ICE 9550) Minuten im Fernverkehr. Ab Mannheim Hbf verkehrte auch TGV 9557 von Paris Est mit 180 Minuten Verspätung, ICE 9559 mit gleichem Laufweg konnte seine Fahrt ab Mannheim Hbf erst mit 80 Minuten Verspätung fortsetzen. Durch die Zurückhaltung diverser Fernverkehrszüge in Mannheim Hbf kam es dort zu Verspätungen und Verzögerungen im Regionalverkehr und kurzfristigen Gleisänderungen.
Mittlerweile läuft der Verkehr jedoch wieder planmäßig.

Quelle: Elektronische Reiseauskunft der Deutschen Bahn AG , Aktuelle Betriebsinformationen der Deutschen Bahn AG sowie Forum "ICE-Treff": Informationen zu Ersatzzügen und Betriebsstörungen. Informationen zu den Verknüpfungen der einzelnen Zugleistungen wurden abgeleitet aus dem Zugbildungsplan für das Fahrplanjahr 2014 (Juni bis Dezember).

07.08.2014
Verkehr in Mannheim Hbf läuft wieder planmäßig
Nachdem seit Anfang der Woche nur noch geringfügige Einschränkungen und Verspätungen im Regionalverkehr auftraten, läuft der Betrieb seit heute, 07.08.2014, wieder planmäßig.
Auch die Fernverkehrszüge, die bis gestern noch an Mannheim Hbf vorbei umgeleitet wurden, fahren den Bahnhof wieder an. Zudem stehen nun alle Gleise wieder zur Verfügung.

Quelle: Elektronische Reiseauskunft der Deutschen Bahn AG und Aktuelle Betriebsinformationen der Deutschen Bahn AG

06.08.2014
Pressemeldung zum Unfall in Mannheim
Die Bundespolizeidirektion Stuttgart hat zusammen mit der die Ermittlungen leitenden Staatsanwaltschaft Mannheim eine gemeinsame Pressemeldung zur Kollision zwischen einem Güterzug und dem Richtung Saarbrücken Hbf fahrenden EC 216 am Abend des 1. August 2014 in Mannheim Hbf veröffentlicht. Diese ist nachstehend zu finden.

BPOLD S: Zugunglück Mannheim Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Mannheim und Bundespolizei

Mannheim (ots) - Fünf Tage nach dem Zusammenstoß eines Eurocitys (EC) mit einem Güterzug in Mannheim geben die Staatsanwaltschaft Mannheim und die Bundespolizei folgendes bekannt:

Der EC 216 mit Fahrtrichtung Hauptbahnhof Graz zum Hauptbahnhof Saarbrücken sollte planmäßig um 20:48 Uhr im Mannheimer Hauptbahnhof ankommen. Die Einfahrt für den EC 216 wurde vom zuständigen Fahrdienstleiter der Deutschen Bahn AG im Bahnhof Mannheim für das Gleis 2 freigegeben. Gleichzeitig wurde das Gleis 1 für die aus Richtung Heidelberg kommende S 2 freigegeben.
Der Güterzug 40635 erreichte zu diesem Zeitpunkt den Einfahrtsbereich des Hauptbahnhofes Mannheim. Planmäßig sollte dieser auf Gleis 3 einfahren. Da die Zufahrt zu Gleis 3 noch nicht freigeben war, erhielt der Triebfahrzeugführer per Signal die Information, dass ein Halt zu erwarten sei. Daraufhin reduzierte er die Geschwindigkeit des Güterzuges. Jedoch kam dieser nicht rechtzeitig zum Stehen, so dass durch die elektronische Fahrtenüberwachung der Zug automatisch gebremst wurde. Die Bremsung wurde nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen nun durch den Lokführer wieder aufgehoben und der Güterzug setzte so seine Fahrt fort. Dabei fuhr er an zwei weiteren "Halt" zeigenden Lichtsignalen vorbei.
Dies führte dazu, dass der Güterzug mit der Lok direkt in die rechte Flanke des auf dem linken Nachbargleis fahrenden EC 216 fuhr. Durch die Kollision wurden der zweite und dritte Reisezugwagen des EC 216 umgeworfen. Die Lok des Güterzuges sowie die beiden folgenden Güterwagen entgleisten. Dabei fielen von dem ersten Containertragwagen zwei Metallcontainer herunter und stürzten in das benachbarte Gleis. Hieraus resultierend schalteten sämtliche Signale dieses Gleises auf "Halt". So musste die herannahende S-Bahn S2 anhalten und ein Kollidieren mit den Hindernissen in den betreffenden Gleisen wurde verhindert. Durch den Unfall wurden 35 Personen verletzt. 17 Menschen kamen ins Krankenhaus, konnten inzwischen aber weitestgehend wieder entlassen werden.
Der um 13:30 Uhr in Duisburg-Ruhrort-Hafen abgefahrene Güterzug führte 7 beladene Güterwaggons.
Bei dem Lokführer handelte es sich um einen 60jährigen Triebfahrzeugführer einer Personal-Agentur, der in Mannheim planmäßig abgelöst werden sollte. Der Zug wäre dann nach Ludwigshafen gefahren, um dort weitere Wagen aufzunehmen und anschließend zum Zielbahnhof in Ungarn zu fahren.
Gegen den Triebfahrzeugführer wird nun wegen Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung sowie Gefährdung des Bahnverkehrs ermittelt. Warum der Triebfahrzeugführer die automatisch eingeleitete Bremsung aufgehoben hat und weitere "Halt"-Signale überfuhr, muss in den laufenden Ermittlungen geklärt werden.

Rückfragen bitte an:

Staatsanwaltschaft Mannheim
Andreas Grossmann
Oberstaatsanwalt - Pressesprecher
Tel.: 0621 292-7106

Unterdessen sind die Bergungsarbeiten an der Unfallstelle, die am späten Sonntagabend (03.08.2014) begannen, seit dem 04.08.2014 abgeschlossen. Dennoch kommt es im Hauptbahnhof weiterhin zu Einschränkungen, kurzfristigen Gleisänderungen, Zugausfällen und Verspätungen. Ab dem morgigen Donnerstag, 07.08.2014, sollen alle Regionalverkehrslinien wieder fahrplanmäßig verkehren, im Fernverkehr wird es jedoch weiterhin zu Umleitungen und Haltausfällen kommen.
Die Deutsche Bahn AG informiert im Rahmen ihres Internetauftritts sowie in Mannheim Hbf ausführlich über den aktuellen Stand und die damit verbundenen Einschränkungen im Betriebsablauf.

Quelle der Pressemeldung: news aktuell Presseportal - newsroom Bundespolizeidirektion Stuttgart, abgerufen am 06.08.2014; weitere Quellen: Elektronische Reiseauskunft der Deutschen Bahn AG und Aktuelle Betriebsinformationen der Deutschen Bahn AG

03.08.2014
Inbetriebnahme der Überleitstelle Holzweg sorgt für Verspätungen
Die Inbetriebnahme der temporären Überleitstelle Holzweg zwischen Haßloch (Pfalz) und Böhl-Iggelheim erforderte am heutigen Sonntag eine Betriebeinstellung zwischen 00.00 Uhr und 14.00 Uhr zwischen Schifferstadt und Neustadt (Weinstraße) Hbf, welche auch in die Fahrplanmedien eingearbeitet wurde. Da die Arbeiten jedoch nicht rechtzeitig beendet werden konnten, kam es zu Verspätungen bis zu 90 Minuten und Zugausfällen im betroffenen Abschnitt. Hiervon waren sowohl Regional- und Fern- als auch Güterverkehr betroffen. Ab ca. 16.00 Uhr normalisierte sich die Betriebslage weitgehend, sodass bis zum Abend mit einem normalen Betrieb zu rechnen ist.
Die Überleitstelle ist erforderlich, um die wegen Bauarbeiten entstehenden eingleisigen Abschnitte zwischen Haßloch (Pfalz) und Schifferstadt zu verkürzen und Zugausfälle und größere Verspätungen zu vermeiden.

Quellen: Elektronische Reiseauskunft der Deutschen Bahn AG

02.08.2014
EC 216 in Mannheim Hbf entgleist: Verspätungen und Zugausfälle - AKTUALISIERT 03.08.2014
Bei der Einfahrt in Mannheim Hbf ist am gestrigen Abend gegen 20.50 Uhr EC 216 auf der Fahrt von Graz Hbf nach Saarbrücken Hbf entgleist. Dabei kippten zwei Wagen aus dem Gleis und kamen auf der Seite zum Liegen. Dabei wurden in den umgestürzten Wagen nach offiziellen Angaben 35 Personen verletzt, vier davon schwer. Die Deutsche Bahn AG hat eine Sonderrufnummer für Angehörige eingerichtet.
Ursache des Unfalls war nach ersten Erkenntnissen der seitliche Zusammenstoß mit dem in die gleiche Richtung fahrenden Güterzug DGS 40635 Duisburg-Ruhrort - Ludwigshafen (Rhein) BASF Ubf auf dem Parallelgleis. Dieser verlor zwei mit Chemikalien beladene Container; giftige Substanzen traten jedoch nicht aus. Der genaue Unfallhergang wird derzeit von Bundespolizei und DB AG ermittelt.
Nachdem am Abend der komplette Zugverkehr in Mannheim Hbf und auf den Strecken Richtunh Heidelberg eingestellt wurde, konnte in den Morgenstunden des heutigen Tages der Verkehr wieder aufgenommen werden. In Mannheim Hbf und auf den zulaufenden Strecken kommt es durch die Nichtverfügbarkeit der Gleise 1 bis 4 derzeit für unbestimmte Zeit zu Verspätungen und Zugausfällen. Für die KBS 670 sind folgende betriebliche Einzelheiten relevant:
  • Alle S-Bahn-Linien der Relation Heidelberg - Mannheim - Ludwigshafen verkehren zwischen Heidelberg Hbf und Ludwigshafen (Rhein) Hbf vereinigt und halten auf allen Unterwegsbahnhöfen.
  • Die S-Bahn-Linien der Relation Ludwigshafen - Mannheim - Heidelberg werden in Schifferstadt vereinigt und in Heidelberg Hbf getrennt und bedienen ebenfalls alle Unterwegshalte.
  • Sämtliche über die KBS 670 fahrenden Fernverkehrszüge halten in Mannheim Hbf. Es kann jedoch zu kurzfristigen Gleisänderungen und größeren Verspätungen kommen.
Aktualisierung vom 02.08.2014, 23.00 Uhr
Die vier Schwerverletzten schweben übereinstimmenden Presseberichten zufolge nicht mehr in Lebensgefahr.
Am Nachmittag sind Ermittler der Eisenbahnunfalluntersuchungsstelle des Bundes beim Eisenbahnbundesamt (EUB) an der Unfallstelle eingetroffen. Sie werden versuchen, den Unfallhergang zu rekonstruieren.
Gegen 18.30 Uhr wurde die Unfallstelle durch die Bundespolizei freigegeben, sodass die Bergungsarbeiten beginnen können. Hierzu ist u.a. ein temporärer Abbau der Oberleitungen erforderlich, um die umgestürzten Wagen aufrichten zu können.

Aktualisierung vom 03.08.2014, 19.30 Uhr
Die Bergungsarbeiten kommen einer Pressemeldung der Deutschen Bahn AG zufolge "zügig voran". Mit Stand 15.00 Uhr waren nur noch geringfügige Einschränkungen im Zugverkehr zu vermelden. Die nicht beschädigten bzw. entgleisten Wagen der beiden Züge wurden bereits von der Unfallstelle abgefahren. Wenn die Bergungsarbeiten abgeschlossen sind - man geht derzeit von den späten Abendstunden des 03.08.2014 aus -, erfolgt die Instandsetzung der beschädigten örtlichen Infrastruktur. Die Deutsche Bahn AG rechnet "bis Anfang kommender Woche" mit Abschluss dieser Maßnahmen.

Quellen: Aktuelle Verkehrsmeldungen der Deutschen Bahn AG vom 02.08.2014 (abgerufen am 02.08.2014 um 8.00 Uhr) und Pressemeldung der Bundespolizeidirektion Stuttgart sowie ständig aktualisierte Presse- und Verkehrsmeldungen der Deutschen Bahn AG sowie anderer Presseorgane

20.07.2014
Fahrplanwechsel 2014: erste Planstrukturen für die neue Linie RE1 u.a.
Mit Fahrplanwechsel im Dezember 2014 wird zwischen Saarbrücken Hbf und Mannheim Hbf ein RE-Stundentakt mit kleineren Unterbrechungen etabliert. Die neue und im Regionalverkerskonzept "Takt 2015" der Zweckverbände Schienenpersonennahverkehr Süd und Nord enthaltene Linie RE1 verkehrt dabei durchgehend zwischen Koblenz Hbf und Mannheim Hbf und wird in Trier Hbf mit Zügen aus Richtung Luxemburg vereinigt bzw. gebrochen.
Für die KBS 670 sind nun erste Fahrplanstrukturen für die Abfahrten der Züge zwischen Saarbrücken Hbf und Mannheim Hbf bekannt geworden. Die nachfolgende Liste gibt einen Überblick.
  • Richtung Saarbrücken Hbf - Mannheim Hbf
    Abfahrten in Saarbrücken Hbf um 04.46 (Mo-Fr), 06.16 (Mo-Sa), 07.46, 09.46, 11.46, 12.46, 13.46, 15.46, 16.46, 17.46, 19.46, 21.46; Kaiserslautern Hbf .27 bzw. .31 (06.16 Uhr .57), Mannheim Hbf an Minute 17
  • Richtung Saarbrücken Hbf - Kaiserslautern Hbf
    Abfahrten in Saarbrücken Hbf um 08.46, 10.46, 14.46, 18.46 und 22.46 nur bis Kaiserslautern Hbf
  • Richtung Mannheim Hbf - Saarbrücken Hbf
    Abfahrten in Mannheim Hbf um 07.48, 08.48, 10.48, 11.48, 12.48, 14.48, 15.48, 16.48, 17.48, 18.48, 22.48
Die Taktlücken im RE-Verkehr sind auf die dort verkehrenden Fernverkehrszüge abgestimmt. Damit bleiben die im derzeitigen Fahrplan unter den Nummern 216, 217, 1557, 1594 und 9550-9559 verkehrenden Fernverkehrszüge auf jeden Fall erhalten. Über den Fortbestand der weiteren Fernverkehrszüge ist derzeit noch nichts bekannt, allerdings deutet eine teilweise zehn Minuten spätere Abfahrt der RE-Züge in manchen Zeitlagen darauf hin. Auf der neuen RE-Linie werden ausnahmslos neue Triebzüge der Baureihe 1429 eingesetzt.
Weitere Neuerungen im Regionalverkehr ab Dezember 2014 sind u.a.
  • Einführung eines Zweistundentaktes zwischen Kaiserslautern Hbf und Karlsruhe Hbf über Neustadt (Weinstraße) Hbf und Landau (Pfalz) Hbf; Ankunft in Kaiserslautern Hbf aus Karlsruhe Hbf in geraden Stunden zur Minute 17, Abfahrt nach Karlsruhe Hbf in Kaiserslautern Hbf in ungeraden Stunden zur Minute 42.
  • Einführung einer zweistündigen RE-Linie (RE 11) zwischen Kaiserslautern Hbf und Koblenz Hbf über Bad Kreuznach und Bingen (Rhein) Hbf mit Führung über Hochspeyer; Abfahrt in Kaiserslautern Hbf Richtung Koblenz in geraden Stunden zur Minute 5, Ankunft in Kaiserslautern Hbf aus Richtung Koblenz Hbf in ungeraden Stunden zur Minute 55.
  • Einführung von zusätzlichen Berufsverkehrsleistungen an Werktagen zwischen Kaiserslautern Hbf und Mainz Hbf über Bad Kreuznach; Abfahrt in Kaiserslautern Hbf Richtung Mainz Hbf in geraden Stunden zur Minute 54, Ankunft in Kaiserslautern Hbf aus Richtung Mainz Hbf in ungeraden Stunden zur Minute 6.
Die bisher bestehenden Leistungen der RE-Linie 7 werden damit durch den neuen RE 1 ersetzt. Die heutigen RE-Züge der Linie 60 verkehren ab Dezember 2014 unter der Bezeichnung RB 70 stündlich zwischen Merzig (Saar) und Kaiserslautern Hbf auf annähdern allen Unterwegsbahnhöfen in gleicher Fahrplanlage wie der bisherige RE 60. Die RB-Linie 71 bleibt vorerst (!) unverändert, sowohl hinsichtlich der eingesetzten Fahrzeuge als auch hinsichtlich der Fahrzeiten.
Nähere Informationen zum neuen Regionalverkehrskonzept folgen.

Quellen: Allgemeines Forum von Drehscheibe Online, abgerufen am 20.07.2014 und Allgemeines Forum von Drehscheibe Online, abgerufen am 20.07.2014 sowie dort verlinkte bzw. angehängte Beiträge und Internetseiten

10.07.2014
Umgestürzter Baum behindert Verkehr zwischen St Ingbert und Saarbrücken Hbf
Ein umgestürzter Baum zwischen den Haltepunkten Scheidt (Saar) und Schafbrücke sorgte gestern ab 19.15 Uhr für Beeinträchtigungen im Zugverkehr zwischen St Ingbert und Saarbrücken Hbf. Da nur noch das Streckengleis in Richtung Homburg (Saar) Hbf nutzbar war, mussten alle Züge zwischen 19.20 Uhr und 21.30 Uhr auf diese ausweichen. Hierdurch wurde die Streckenkapazität stark eingeschränkt. Es kam zu Verspätungen bis zu 35 Minuten. Die Züge RE 12175, 12164, 12177 sowie IC 2052, ICE 9550 und 9559 wurden über Neunkirchen (Saar) Hbf umgeleitet und verspäteten sich dadurch um bis zu 20 Minuten. Die Regionalbahnen der Linie 71 verkehrten nach Fahrplan, jedoch mit Verspätungen in beiden Richtungen. Auch die Züge der RB-Linie 68 zwischen Saarbrücken Hbf und Pirmasens Hbf konnte verspätet verkehren. Ab 21.30 Uhr war die Strecke wieder mit voller Kapazität nutzbar.
Gemeldet wurde der umgestürzte Baum durch den Lokführer der RB 33750 von Hombrug (Saar) Hbf nach Saarhölzbach. Dieser bemerkte das Hindernis kurz hinter dem Haltepunkt Scheidt (Saar) und leitete eine Schnellbremsung ein. Personen oder Fahrzeuge kamen dabei nicht zu Schaden, der Zug konnte seine Fahrt mit großer Verspätun fortsetzen.

Quellen: Reisendeninformationssystem der Deutschen Bahn AG sowie Zugfinder u.a.

02.07.2014
Feuerwehreinsätze schränkten Verkehr ein
Zwei Feuerwehreinsätze haben ab dem frühen Abend den Zugverkehr auf der einzelnen Streckenabschnitten stark behindert.
Zunächst wurden der Feuerwehr Lambrecht gegen 19.00 Uhr mehrere Rauchentwicklungen zwischen Neustadt (Weinstraße) Hbf und Weidenthal gemeldet. Vor Ort konnten durch die Einsatzkräfte vier Brandstellen identifiziert werden. Der Zugverkehr wurde danach gegen 19.15 Uhr umgehend eingestellt. Als Ursache wurde eine feste Bremse an einem Güterzugwagen festgestellt, was zu verstärktem Funkenflug führte. Der Zug wurde in Weidenthal gestellt und konnte nach entsprechender Überprüfung und Behebung der Störung seine Fahrt Richtung Kaiserslautern fortsetzen. Durch die Streckensperrung wendeten S-Bahnen Richtung Kaiserslautern in Weidenthal, solche aus Richtung Mannheim bereits in Neustadt (Weinstraße) Hbf. Fernverkehrszüge wurden - sofern möglich - in Bahnhöfen zurückgehalten. Es kam zu Verspätungen von bis zu 60 Minuten. Nach Löschung aller Brände wurde durch ICE 9550 Frankfurt (Main) Hbf - Paris Est eine Erkundungsfahrt zwischen Neustadt (Weinstraße) Hbf und Weidenthal mit verminderter Geschwindigkeit durchgeführt, um möglicherweise unentdeckte Glutnester rechtzeitig zu entdecken. Nachdem der Zug keine solchen meldete, konnte die Streckensperrung um 20.47 Uhr aufgehoben werden. IC 2052 Stuttgart Hbf -> Saarbrücken Hbf befuhr die Strecke wieder als erster regulärer Zug.
Noch während die Einsätze zwischen Neustadt (Weinstraße) Hbf und Weidenthal in Gange waren, kam es zwischen Homburg (Saar) Hbf und Landstuhl gegen 20.30 Uhr ebenfalls zu einem Feuerwehreinsatz. Auch hier war der betroffene Streckenabschnitt voll gesperrt. Entsprechend mussten IC 2052 und ICE 9550 nach ihrer Weiterfahrt erneut in Kaiserslautern Hbf längere Zeit gestellt werden. Ihre Ziele erreichten sie mit einer Verspätung von 150 bzw. 90 Minuten. Auch EC 216 war von dieser Sperrung betroffen; er erreichte Saarbrücken Hbf mit 40 Minuten Verspätung. Während der Sperrung wendeten die Regionalzüge vorzeitig in Homburg (Saar) Hbf bzw. Landstuhl. Von der Streckensperrung nicht betroffen waren die Züge zwischen Kusel und Landstuhl bzw. Kaiserslautern Hbf. Die Ursache des zweiten Feuerwehreinsatzes konnte aufgrund fehlender Pressemeldungen noch nicht in Erfahrung gebracht werden und wird, sobald bekannt, nachgetragen. Der erneute Feuerwehreinsatz zwischen Homburg (Saar) Hbf und Landstuhl wurde aufgrund eines zweiten Böschungsbrandes zwischen Bruchmühlbach-Miesau und Homburg (Saar) Hbf erforderlich, welcher ebenfalls durch einen Güterzug ausgelöst wurde. Die Strecke konnte hier gegen 21.30 Uhr wieder freigegeben werden.

Quellen: Metropolnews vom 2. Juli 2014, Reisendeninformationssystem der Deutschen Bahn AG sowie Zugfinder

23.06.2014
Betriebsbedingter Ausfall von IC 2051
Am heutigen Montag, den 23. Juni 2014, musste IC 2051 (Saarbrücken Hbf - Frankfurt (Main) Hbf) zwischen Saarbrücken Hbf und Mannheim Hbf ersatzlos ausfallen. Grund dafür sind Verzögerungen bei Bauarbeiten zwischen Ludwigshafen (Rhein) Hbf und Neustadt (Weinstraße) Hbf.
Die Vorleistung des Zuges ist planmäßig IC 2050 von Stuttgart Hbf nach Saarbrücken Hbf am Vortag. Dieser verkehrte am 22. Juni 2014 wegen der erwähnten Bauarbeiten als IC 2550 nur bis Mannheim Hbf. Der Wagenpark wurde samt Lok über Nacht in Ludwigshafen (Rhein) Hbf abgestellt und sollte am Morgen nach Abschluss der Arbeiten nach Saarbrücken überführt werden, um dort als IC 2051 eingesetzt zu werden. Da die Arbeiten jedoch nicht rechtzeitig beendet werden konnten, wurde entschieden, den Zug erst ab Mannheim Hbf einzusetzen. Reisende, die IC 2051 für ihre Reise vorgesehen hatten, mussten so auf den Regionalverkehr ausweichen.
Eine ähnliche Vorgehensweise wie die oben beschriebene wurde bereits 2012 und 2013 in ähnlichen Situationen angewandt. Hierbei kam es jedoch lediglich zu Verspätungen bis zu 40 Minuten.

13.06.2014
Streckensperrung am 15.06.2014
Aufgrund der Entschärfung einer Bombe im Bereich der Station Neustadt-Böbig kommt es am 15. Juni 2014 ab 12.00 Uhr zu Beeinträchtigungen im Regional- und ab 14.00 Uhr auch im Fernverkehr. Zwischen 12.00 Uhr und 14.00 Uhr halten keine Züge in Neustadt-Böbig. Ab 14.00 Uhr wird die Strecke zwischen Neustadt-Böbig und Haßloch (Pfalz) für den Zugverkehr komplett gesperrt. Fernverkehrszüge werden zurückgehalten, der Regionalverkehr wendet vorzeitig in Neustadt (Weinstraße) Hbf bzw. Haßloch (Pfalz). Ein Busnotverkehr wird eingerichtet. Die Züge der Verbindung Neustadt (Weinstraße) Hbf - Bad Dürkheim sind ebenfalls betroffen.
Die Sperrung ist auf eine Dauer von einer Stunde angesetzt, kann bei Bedarf jedoch verlängert werden. Daher ist eine genaue Aussage zur Dauer der Sperrung nicht möglich.
Weitere Informationen finden sich auf der unten angegeben Internetseite.

Quelle: Aktuelle Informationen der Deutschen Bahn AG

13.06.2014
Haltausfälle im Frankreichverkehr
Wegen eines Streiks der französischen Eisenbahner fallen sämtliche Halte der ICE- und TGV-Verbindungen zwischen Paris Est und Frankfurt (Main) Hbf entlang der KBS 670 ersatzlos ausfallen. Dies betrifft die Stationen Saarbrücken Hbf und Kaiserslautern Hbf. Reisende werde gebeten, sich rechtzeitig vor ihrer Reise über alternative Reisemöglichkeiten zu informieren. Die Deutsche Bahn AG informiert tagesaktuell auf ihrer Internetseite. Dort stehen auch weitere Informationsmaterialien zum Herunterladen bereit.

Quelle: Aktuelle Fernverkehrsinformationen der Deutschen Bahn AG

11.06.2014
Bombenentschärfung in Saarbrücken Hbf
Am morgigen Donnerstag kommt es zwischen 11.00 Uhr und 12.00 Uhr im Bereich des Saarbrücker Hauptbahnhofs zu Beeinträchtigungen im Zugverkehr. Grund ist der Fund einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg am späten Mittwochnachmittag. Da die von dem Blindgänger ausgehende Gefahr als gering anzusehen ist, erfolgt die Entschärfung am morgigen Donnerstag. Im fraglichen Zeitraum findet im Bahnhof kein Zugverkehr statt, umliegende Gebäude werden in einem Umkreis von ca. 500 m geräumt.

Quelle: Aktuelle Verkehrsinformationen der Deutschen Bahn AG

31.05.2014
Ab 2016: Ein TGV-Zugpaar weniger
Im Rahmen eines "Bahngipfels" am gestrigen Freitag in Saarbrücken mit Vertretern der Deutschen Bahn AG sowie der saarländischen Landesregierung wurden Kürzungen im Verkehr zwischen Frankfurt (Main) Hbf und Paris Est über Saarbrücken Hbf bekannt. Demnach soll der mit Fahrplanwechsel im Dezember 2015 auslaufende Vertrag zwischen der französischen SNCF und der deutschen DB AG über den Einsatz der französischen TGV-Züge auf dem Nordast der POS-Schnellbahnverbindung nicht verlängert werden. Ein Zugpaar wird infolgedessen ab dem Fahrplan 2015/2016 gestrichen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll es sich dabei um die derzeit noch als TGV/ICE 9551 bzw. TGV 9552 verkehrenden Züge handeln. Die Weiterführung aller dann noch fahrenden Zugpaare wird vertraglich bis 2020 sichergestellt, ebenso wie die Existenz des deutsch-französischen Kooperationsunternehmens "Alleo", welchem seit 2007 die Vermarktung der Strecke in der Öffentlichkeit obliegt.
Um die Attraktivität des Nordastes über Saarbrücken zu steigern, sollen Verhandlungen mit dem Bundesverkehrsministerium über einen schnelleren Ausbau der Strecke insbesondere im Bereich des Grenzübergangs bei Saarbrücken und auf Streckenteilen der KBS 670 in Rheinland-Pfalz aufgenommen werden. Auch eine preisliche Attraktivitätssteigerung des Nordastes gegenüber der ab 2016 in Betrieb gehenden und um bis zu 30 Minuten schnelleren Verbindung über Strasbourg nach Frankfurt (Main) soll verhandelt werden. Gleichzeitig forderte die Landesregierung von der Deutschen Bahn AG einen Ersatz der wegfallenden ICE-Verbindung durch IC-Züge zwischen Saarbrücken Hbf und Frankfurt (Main) Hbf. Deren Einrichtung wird nach Berichten der Saarbrücker Zeitung vom 1. Juni 2014 zufolge derzeit geprüft wird.

Quellen: Saarländischer Rundfunk vom 30. Mai 2014 sowie Saarbrücker Zeitung vom 1. Juni 2014

22.05.2014
Bauarbeiten in den Sommerferien
Die Ende Juli in Rheinland-Pfalz beginnenden Sommerferien werden für mehrere umfangreiche Baumaßnahmen genutzt.
Zum einen beginnen ab dem 3. August Sanierungsmaßnahmen im Schlossberg-Tunnel zwischen Hochspeyer und Weidenthal. Die Strecke wird an Werktagen zwischen 22.00 Uhr und 04.00 Uhr daher auf diesem Abschnitt nur eingleisig befahren, einige Züge fallen aus. Vollsperrungen lassen sich in den Tagesrandlagen nicht vermeiden. Am Wochenende sind Vollsperrungen über Nacht bis 06.00 Uhr am Morgen möglich. Die Arbeiten sollen im September, rechtzeitig zum Ende der Sommerferien, beendet sein.
Zum anderen werden am jeweils letzten Juli- und Augustwochenende die Weichen der im Rahmen der POS-Umbaumaßnahmen neu einzurichtenden Überleitstelle Einsiedlerhof eingebaut. Daher steht zwischen Einsiedlerhof und Kaiserslautern Hbf tagsüber nur ein Gleis zur Verfügung, während die Strecke in den Nachtstunden voll gesperrt wird. Die neue Überleitstelle wird sich sich in Höhe des Opelwerks Einsiedlerhof westlich des ehemaligen Haltepunkts Ausfahrbezirk befinden.

Quellen: Baumaßnahmen im Rhein-Neckar-Raum zwischen Juli und Dezember 2014 sowie Baustelleninformation der DB Netz AG

14.04.2014
Streckensperrung Schifferstadt - Limburgerhof
Am Wochenende wurden in Schifferstadt vorbereitende Maßnahmen für die Weichenerneuerungen über die Osterfeiertage durchgeführt. Dabei kam es am Streckengleis Schifferstadt - Limburgerhof zu Verzögerungen, welche die Sperrung eines Gleises erfoderlich machten. Aus diesem Grund werden alle S-Bahnen der Linien 1 und 2 über die Umfahrung umgeleitet und halten somit nicht in Schifferstadt und Limburgerhof. Ein Ersatzhalt wird für planmäßig nicht haltende S-Bahnen in Ludwigshafen-Rheingönheim eingerichtet. Dort besteht Anschluss an die weiterhin über Schifferstadt verkehrenden S-Bahnen der Linien 3 und 4 Richtung Speyer und Germersheim. Es kommt zu geringfügigen Verspätungen. Weiterhin ist ein Busersatzverkehr zwischen Böhl-Iggelheim und Schifferstadt eingerichtet.
Nicht von der Umleitung betroffen sind die Züge der RE-Linie 4 zwischen Mainz Hbf und Karlsruhe Hbf über Ludwigshafen und Schifferstadt, die BASF-Zusatzverkehre sowie die IC-Verbindung Karlsruhe Hbf - Frankfurt (Main) Hbf über Schifferstadt.
Mit Stand 09.00 Uhr geht die Deutsche Bahn AG von einer voraussichtlichen Sperrdauer bis zum morgigen Dienstag, 15.04.2014, 04.00 Uhr, aus. Reisende sollten sich kurz vor ihrer Fahrt über mögliche Zugausfälle und Verspätungen informieren.

Quelle: Aktuelle Betriebsinformationen der Deutschen Bahn AG für Rheinland-Pfalz

16.03.2014
Weichenarbeiten in Schifferstadt
Über die Osterfeiertage werden in Schifferstadt umfangreiche Weichenerneuerungen durchgeführt. Dies erfort Anpassungen im Fahrplanangebot im entsprechenden Zeitraum. S-Bahnen der Linien 1 und 2 werden an diesem Wochenende über die Umfahrung umgeleitet und halten daher nicht in Schifferstadt und Limburgerhof. Es wird ein Busersatzverkehr zwischen Böhl-Iggelheim und Schifferstadt eingerichtet. Die Züge der Linien RE 4 sowie S3 und S 4 verkehren planmäßig über Schifferstadt. Im Bahnhof Schifferstadt selbst muss mit Gleisänderungen gerechnet werden.

Quelle: Informationen zu Bauarbeiten der Deutschen Bahn AG

07.02.2014
Streckensperrung bei Hochspeyer
Aufgrund eines absturzgefährdeten Baumes ist die Strecke zur Zeit zwischen Kaiserslautern Hbf und Hochspeyer gesperrt. Um Sicherungsarbeiten zu ermöglichen, wurde gegen 14.10 Uhr die Strecke gesperrt. Es kommt zu Verspätungen im Fern- und zusätzlich zu Ausfällen im Regionalverkehr. Regionalzüge enden vorzeitig in Hochspeyer bzw. Kaiserslautern Hbf. Die Dauer der Sperrung ist derzeit noch nicht absehbar.
Aktualisierung 15.30 Uhr: Seit ca. zehn Minuten ist die Strecke wieder uneingeschränkt befahrbar, allerdings ist noch mit Verspätungen zu rechnen.

Quelle: Rundfunk

18.01.2014
Trafotransport befährt die KBS 670
Für den 27. Januar 2014 ist die Ankunft eines Trafotransports in Bexbach geplant. Bestimmungsort ist das dort ansässige Kohlekraftwerk. Der Transport befährt ab Mannheim Hbf die KBS 670. Ein exakter Fahrplan wird erst kurz vor Fahrtbeginn erstellt, geplant ist jedoch die folgende Verfahrensweise:
  • 23.01.2014: Fahrt von Mannheim Hbf bis Lambrecht (Pfalz). Dort Ankunft am Morgen, anschließend Lokwechsel. Über Tag wird der Zug auf Gleis 1 abgestellt.
  • 24.01.2014: Fahrt von Lambrecht (Pfalz) nach Homburg (Saar) Hbf. Abfahrt in Lambrecht am frühen Morgen. Ankunft in Homburg gegen 5.00 Uhr auf Gleis 9, dann Abstellen ebendort und Rücküberführung der Lok nach Einsiedlerhof.
  • 27.01.2014: Abfahrt am Vormittag nach Bexbach. Dort Abstellen auf Gleis 3.
  • 28.01.2014: Abholdung des Zuges am frühen Nachmittag in Bexbach und Fahrt ins Kraftwerk.
Die Überführung der Leerwagen erfolgt ebenfalls noch am 28. Januar 2014 nach Neunkirchen (Saar) Hbf.
Die Ankunft war ursprünglich für den 20. Januar 2014 vorgesehen, musste jedoch um eine Woche verschoben werden.

Quelle: eigene

18.01.2014
POS Nord: Übersicht über Baumaßnahmen 2014
Auch 2014 geht der Streckenausbau im Rahmen des POS Nord-Projektes weiter.
Zunächst beginnen am morgigen Sonntag, 19. Januar 2014, Gleissanierungen im Bahnhofsbereich Haßloch (Pfalz). Hiermit verbunden sind auch Änderungen im Spurplan. Die Arbeiten sind bis Mai angesetzt, ab dann werden die Streckengleise zwischen Haßloch (Pfalz) und Böhl-Iggelheim erneuert.
Um die vorstehend genannten Gleisarbeiten ohne große Verzögerungen zu ermöglichen, wird eine temporäre Überleitstelle kurz vor dem Haltepunkt Böhl-Iggelheim aus Richtung Haßloch (Pfalz) kommend eingerichtet. Sie wird als Üst Holzweg bezeichnet, die dazugehörigen Weichen werden an drei Wochenenden Anfang April eingebaut. Vorbereitende Arbeiten zu dieser Maßnahme, beispielsweise Änderungen im Weichenplan des Abzweiges Böhl-Iggelheim und Teilanpassung der Leit- und Sicherungstechnik, wurden bereits 2013 durchgeführt.
Weiterhin beginnen ab dem 23. Februar 2014 Sanierungsarbeiten zwischen Kindsbach und Einsiedlerhof. Hier werden, wie bereits schon 2013 zwischen Landstuhl und Kindsbach, die Gleise komplett saniert. Zehn Monate sind für diese Arbeiten veranschlagt.
Gleichzeitig beginnen noch in diesem Jahr die ersten Arbeiten für den Umbau im Bereich Einsiedlerhof. Hier wird die Streckenführung geändert, um zwischen Einsiedlerhof und Kennelgarten künftig schneller als 140 km/h fahren zu können. Dazu wird die derzeit zwischen Einsiedlerhof und Vogelweh noch in einer S-Kurve verlaufende Strecke in den Bereich des alten Rangierbahnhofs verschwenkt. Mit den Arbeiten einher geht auch der Neubau des Haltepunktes Vogelweh an anderer Stelle.

Quelle: Informationen zu Bauarbeiten der Deutschen Bahn AG sowie aktuelle Pressemeldungen

11.01.2014
Streckensperrung in Landstuhl sorgt für Behinderungen
Aufgrund eines Personenunfalls im Bahnhof Landstuhl kam es zwischen 17.45 Uhr und 21.30 Uhr am Abend zwischen Kaiserslautern Hbf und Homburg (Saar) Hbf zu Behinderungen. Aufgrund der notwenigen Streckensperrung mussten einige Züge ausfallen. Im Regionalverkehr traten Verspätungen von bis zu 30 Minuten, im Fernverkehr von bis zu drei Stunden auf.
Während der Streckensperrung war nur eingeschränkter Zugverkehr möglich. Fernverkehrszüge wurden in Saarbrücken Hbf (ICE 9559), Homburg (Saar) Hbf (IC 2057, TGV 9557), Kaiserslautern Hbf (TGV 9552), Neustadt (Weinstraße) Hbf (IC 2052) und Ludwigshafen (Rhein) Hbf (ICE 9550, EC 216) zurückgehalten. Im Regionalverkehr konnte aus Richtung Kaiserslautern Hbf ein Notverkehr zwischen ebendort und Kindsbach eingerichtet werden. Ab dort bestand Busnotverkehr Richtung Homburg (Saar) Hbf und Ramstein (Strecke Landstuhl - Kusel).
Güterzüge wurden auf geeigneten Betriebsstellen zurückgehalten, beispielsweise in Ludwigshafen (Rhein) Hbf, Mannheim Rbf, Neunkirchen (Saar) Hbf, Saarbrücken Rbf und auf Stationen in Grenznähe in Frankreich.
Erste Ermittlungen der Bundespolizei gehen von einem Unfall aus.

Quelle: aktuelle Pressemeldungen sowie aktuelle Fahrplaninformationen der Deutschen Bahn AG