Hauptnavigation
Sie befinden sich hier: Start > Die Kursbuchstrecke 670 > Betrieb > Betriebsablauf und Verkehr > Regionalverkehrsentwicklung

Die Kursbuchstrecke 670 - Betrieb -- Betriebsablauf und Verkehr: Regionalverkehrsentwicklung

hhEinführung
Als die Aktiengesellschaft zum Bau der Pfälzischen Ludwigsbahn von Ludwigshafen (Rhein) nach Bexbach gegründet wurde, war der Zweck der Strecke, die Kohle aus dem Saarland schnellstmöglich an ihre Bestimmungsorte und an den Rheinhafen bei Ludwigshafen zu transportieren. Damit lag die Hauptlast der Strecke im Güterverkehr.
Die nachfolgenden Betrachtungen beleuchten den Regionalverkehr zwischen Saarbrücken Hbf und Mannheim Hbf. Auf einzelne Verbindungen, die die Strecke nur teilweise befahren - z.B. die RE-Züge der Verbindung Mainz Hbf - Schifferstadt - Karlsruhe Hbf - werden nicht berücksichtigt.

Erste Ansätze
Ein richtiger Regionalverkehr entwickelte sich erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts. So wurde 1899 der Regionalverkehr - damals als Ortsverbindungsverkehr benamt - gestärkt; dies ist mit dem heutigen, getakteten Verkehr nicht mehr vergleichbar. Nach dem Zweiten Weltkrieg brach der Regionalverkehr auf der Strecke annähernd vollständig zusammen, da die Strecke durch den Krieg nahezu unbefahrbar wurde. Vor dem Zweiten Weltkrieg fuhren auf der Strecke - wie bereits seit 1899 - Regionalzüge zwischen Ludwigshafen (Rhein) und Neustadt (Weinstraße), Neustadt (Weinstraße) und Kaiserslautern und Kaiserslautern und Saarbrücken. Damit war der Regionalverkehr auf der KBS 670 längst nicht so ausgeprägt wie heute. Dieser Zustand - das vereinzelte Fahren einzelner Züge auf einzelnen Abschnitten - hielt bis in die 1950er Jahre an. Erst in dieser Zeit fuhren die ersten Eilzüge - vergleichbar mit dem heutigen Regionalexpress, vgl. Zuggattungen - auf der Strecke. Einige Beispiele ergeben sich bei einem Blick ins Kursbuch 1959:

  • E 3124: Ludwigshafen (Rhein) Hbf - Landstuhl
  • E 3177: Saarbrücken Hbf - Mannheim Hbf - Heidelberg Hbf

Der oben bereuts angesprochene abschnittsweise Verkehr gestaltete sich im Wesentlichen wie folgt:

  • Ludwigshafen (Rhein) Hbf - Neustadt (Weinstraße) Hbf
  • Ludwigshafen (Rhein) Hbf - Kaiserslautern Hbf
  • Kaiserslautern Hbf - Saarbrücken Hbf
  • Kaiserslautern Hbf - Homburg (Saar) Hbf
  • Homburg (Saar) Hbf - Saarbrücken Hbf

Durchgehende Züge über eine größere Strecke kamen hier nicht vor. Bei einem Blick ins Kursbuch 1959 finden sich auch hier Beispiele für solche Züge, die zu dieser Zeit hauptsächlich mit Dampfloks verkehrten:

  • 1801: Saarbrücken Hbf - Homburg (Saar) Hbf
  • N 1932: Ludwigshafen (Rhein) Hbf - Neustadt (Weinstraße) Hbf

Die Elektrifizierung bringt neue Möglichkeiten mit sich
Mit Anfang der 1960er Jahre arbeitete man an der Elektrifizierung der Strecke. Ab dem 8. März 1960 war der Abschnitt Saarbrücken Hbf - Homburg (Saar) Hbf elektrisch befahrbar, Homburg (Saar) Hbf - Kaiserslautern Hbf folgte knapp ein Jahr später am 28. Mai 1961. Zwischen Juni 1961 und März 1966 betrieb man so auf der Strecke einen elektrischen Inselbetrieb zwischen Saarbrücken Hbf und Kaiserslautern Hbf; dabei kamen auch die damals neuen Loks der Baureihe 141 zum Einsatz (Diese Loks hielten sich bis 2002 auf der Strecke.): Zwischen Saarbrücken Hbf und Kaiserslautern Hbf wurden die Züge mit E-Loks bespannt, in Kaiserslautern Hbf erfolgte dann der Lokwechsel auf Dampf- oder Diesellok.
So lief der Regionalverkehr weiter bis ins Jahre 1966. Mit diesem Jahr war die Strecke Mannheim Hbf - Saarbrücken Hbf vollständig elektrifiziert, was den Einsatz verschiedenster Elektroloks auf der gesamten Strecke möglich machte. Dabei kamen die Loks - wie während des Inselbetriebs von 1961 bis 1966 - auch vor Eilzügen zum Einsatz. Dieser endete jedoch mit dem Einsatz der neuen Schnellfahrloks der Baureihe 110 und später der Baureihe 103.
Mit Einführung des elektrischen Verkehrs auf der Strecke erfolgte auch eine Reform des Regionalverkehrs auf der Strecke. So wurde mit dem Jahre 1966 ein taktähnlicher Fahrplan für den Regionalverkehr eingeführt, wobei es sich auch hier nicht um einen Taktverkehr wie beispielsweise heute (2007) handelte, sondern eher um einzelne Züge, die jedoch in bestimmten Zeiträumen an bestimmten Tagen zu bestimmten Zeiten fuhren.

Einführung der Citybahn
Dies sollte sich jedoch bald ändern. In den 1980er Jahren ergab die Schließung eines Rahmenvertrages des Saarlandes mit der Deutschen Bundesbahn die Einführung einer Citybahn-Linie. Ursprünglich war dieses Konzept zur Attraktivitätssteigerung stilllegungsgefährdeter Nebenbahnen in Nordrhein-Westfalen vorgesehen, doch wurde diese Idee schnell auch in anderen Regionen aufgenommen.
Auf der KBS 670 fuhr die Citybahn ab 1992 in zwei verschiedenen "Kategorien":

1 Halt auf allen Unterwegsbahnhöfen

In dieser Kategorie existierten folgende Laufwege:

  • Saarbrücken Hbf - Homburg (Saar) Hbf
  • Homburg (Saar) Hbf - Kaiserslautern Hbf

Zwischen Kaiserslautern Hbf, Neustadt (Weinstraße) Hbf und Mannheim Hbf wurde keine Citybahn dieser Kategorie eingeführt; hier fuhren weiterhin normale Regionalzüge mit einem halbwegs festen Taktfahrplan.
Züge der Citybahn fuhren auf den Strecken im Stundentakt.

 
2 Halt auf weniger Unterwegsbahnhöfen
Züge dieser Linie verkehrten nur auf der Verbindung Saarbrücken Hbf - Homburg (Saar) Hbf - Kaiserslautern Hbf. Diese Züge sind vergleichbar mit der heutigen RE60-Linie von Saarbrücken Hbf nach Kaiserslautern Hbf.
Die Züge fuhren dabei im Stundentakt.
Vor 1992 verkehrten CB-Züge beider Kategorien generell nur bis Homburg (Saar) Hbf. Mit der Beschaffung neuer Wagen konnte 1992 der Zuglauf auch entsprechend nach Kaiserslautern verlängert werden.

Durch den Verkehr der Züge der Kategorien 1 und 2 entstand ein Halbstundentakt, der auch heute noch existiert (vgl. Fahrplan und Verkehr).

Regionalexpress und Regionalschnellbahn lösen die Citybahn ab
Bereits in den 1990er Jahren führte man auf der Strecke eine neue Zuggattung ein, die einige Züge der damaligen Citybahn ablöste: die Regionalschnellbahn, kurz RSB. Diese Zuggattung kann als Vorläufer des heutigen Regionalexpress (RE) bezeichnet werden. Beim Blick ins Kursbuch 1991/1992 findet man bei der Suche nach RSB und CB beispielsweise folgende Züge:

  • RSB 3197: Saarbrücken Hbf - Homburg (Saar) Hbf - Kaiserslautern Hbf - Neustadt (Weinstraße) Hbf - Mannheim Hbf
  • CB 5805: Saarbrücken Hbf - St Ingbert - Homburg (Saar) Hbf
  • CB 3815: Saarbrücken Hbf - Homburg (Saar) Hbf - Kaiserslautern Hbf

1994 schließlich übernahmen auch Regionalexpress-Züge die letzten verbliebenen Leistungen der Citybahn: Sie fuhren ab sofort alle Züge der Kategorie 2. Dabei gab es auch eine Änderung der Zugläufe: Abwechselnd wurden die Züge nach Darmstadt und Offenburg verlängert. Für diese neuen Zugleistungen wurden eigens Wagen der ehemaligen Deutschen Reichsbahn modernisiert (By(u)-Wagen). 1995 entfiel die Verbindung nach Darmstadt - sämtliche Züge fuhren fortan nach Baden-Württemberg. Im Folgenden zwei Beispiele aus dem Kursbuch 1994/1995:

  • CB 3185: Trier Hbf - Saarbrücken Hbf - Kaiserslautern Hbf - Mannheim Hbf - Karlsruhe Hbf - Offenburg
  • CB 3511: Saarbrücken Hbf - Kaiserslautern Hbf - Mannheim Hbf - Darmstadt Hbf

Regionalbahn und Stadtexpress lösen die Regionalschnellbahn ab
Schließlich verschwand auch die Zuggattung der Regionalschnellbahn wieder von der KBS 670 und fuhr nur noch vereinzelt - bereits 1996 waren die dominierenden Zuggattungen auf der Strecke RB und SE (Stadtexpress). Die RSB jedoch war noch einige Zeit auf der KBS 670 unterwegs, wenn auch nur auf dem Abschnitt Saarbrücken Hbf - Rohrbach (Saar): Sie fuhr Züge von Saarbrücken aus in Richtung Karlsruhe über Rohrbach (Saar) - Zweibrücken Hbf - Pirmasens Nord - Landau (Pfalz) Hbf.
Interessant ist bei dieser Entwicklung auch die Änderung der Zugläufe. Fuhren die Züge der Citybahn-Kategorien nur zwischen Saarbrücken Hbf und Kaiserslautern Hbf, führte man 1996 Züge mit Laufwegen von bis zu 100 km und mehr ein. Neben den oben bereits erwähnten Verlängerungen, auf die hier nicht näher eingegangen werden soll, einige Beispiele aus 1996:

  • SE 3217: Homburg (Saar) Hbf - Mannheim Hbf - Heidelberg Hbf - Osterburken
  • SE 3153: Saarbrücken Hbf - Homburg (Saar) Hbf - Kaiserslautern Hbf - Mannheim Hbf - Karlsruhe Hbf - Offenburg
  • SE 3311: Homburg (Saar) Hbf - Kaiserslautern Hbf - Mannheim Hbf - Heidelberg Hbf - Heilbronn Hbf

1998: Moderner Nahverkehr mit Doppelstockwagen und allmähliche Reduktion der Laufwege
Mit Fahrplanwechsel Ende 1997 wurden diese Züge mit neuen Zugnummern und Laufwegen versehen. Es verkehrten somit beispielsweise

  • SE 23043: Trier Hbf - Saarbrücken Hbf - Homburg (Saar) Hbf - Kaiserslautern Hbf - Neustadt (Weinstraße) Hbf - Mannheim Hbf - Karlsruhe Hbf - Offenburg
  • SE 28195: Homburg (Saar) Hbf - Kaiserslautern Hbf - Neustadt (Weinstraße) Hbf - Mannheim Hbf - Heidelberg Hbf - Heilbronn Hbf - Stuttgart Hbf

Die Züge nach Heidelberg Hbf, Heilbronn Hbf und/oder Stuttgart Hbf verkehrten dabei als Doppelstockzüge mit Lokomotiven der Baureihe 143, während die Züge Richtung Mannheim Hbf, Karlsruhe Hbf und Offenburg mit normalen n-Wagen und hauptsächlich Lokomotiven der Baureihe 110 verkehrten.
Ab dem Jahre 2001 erfolgte eine anhaltende Reduktion des Regionalverkehrs zwischen Saarbrücken und Mannheim. SE- bzw. RE-Züge zwischen Trier Hbf und Offenburg wurden verkürzt; zunächst auf die Verbindung Saarbrücken Hbf - Offenburg, dann auf Saarbrücken Hbf - Kalrsruhe Hbf und letztlich auf Saarbrücken Hbf - Mannheim Hbf (2002). Daneben gab es vereinzelte Ausnahmen, z.B. Leistungen von Saarbrücken Hbf nach Karlsruhe Hbf bis 2003. Auch Verbindungen nach und von Bad Schönborn Süd, nur wenige Stationen vor Karlsruhe Hbf, wurden zu dieser Zeit noch eingerichtet. Mit der Laufwegverkürzung einher ging die Abschaffung der SE-Gattung und ihr Ersatz durch den RE.

Die IR-Einstellung und ihre Auswirkungen auf den Regionalverkehr
Das Jahr 2001 brachte eine weitere Veränderung im Regionalverkehr mit sich: In Folge der geplanten Einstellung IR-Verkehrs auf der Strecke schloss die Deutsche Bahn AG mit dem Saarland, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg einen Vertrag über die Einführung einer getakteten RE-Linie zwischen Saarbrücken Hbf und Mannheim Hbf mit teilweisen Verlängerungen nach Trier. Diese Züge verkehrten anfangs mit im Nahverkehrsrot lackierten IR-Wagen und Loks der Baureihe 101. Somit konnte eine Geschwindigkeit von 160 km/h erreicht werden. Die Züge fuhren dabei montags bis freitags im Zweistundentakt, ähnlich dem IR-Verkehr, und am Wochenende im Vierstundentakt (Dies gab es während der IR-Ära nicht.). Gehalten wurde bei diesen Fahrten an den ehemaligen IR-Halten und zusätzlich in St Ingbert und Landstuhl.

2003: Einführung des S-Bahn-Verkehrs
Mit Inbetriebnahme der S-Bahn RheinNeckar am 14. Dezember 2003 wurde der lange Jahre stagnierende Regionalverkehr tiefgreifend verändert. Auf folgenden Linien kamen dabei moderne Triebfahrzeuge zum Einsatz:

  • S1: Kaiserslautern Hbf - Mannheim Hbf - Heidelberg Hbf - Osterburken
  • S2: Kaiserslautern Hbf - Mannheim Hbf - Heidelberg Hbf - Mosbach (Baden)
  • S3: Speyer Hbf - Schifferstadt - Mannheim Hbf - Heidelberg Hbf - Kalrsruhe Hbf
  • S4: Speyer Hbf - Schifferstadt - Mannheim Hbf - Heidelberg Hbf - Bruchsal

Aus dem Linienverlauf ist erkennbar, dass die RE-Züge zwischen Saarbrücken Hbf und Mannheim Hbf bzw. Saarbrücken Hbf und Karlsruhe Hbf überflüssig wurden. Sie wurden verkürzt auf

  • RE60: (Koblenz Hbf - Trier Hbf -) Saarbrücken Hbf - Landstuhl - Kaiserslautern Hbf

Neben den Zügen der RE-Linie 60 verkehrten ab diesem Datum auch Züge der schnellen RE-Linie 7 mit folgenden Zügen:

  • RE 4307: Saarbrücken Hbf - Kaiserslautern Hbf - Mannheim Hbf (ab Dezember 2005: RE 4091)
  • RE 4301: Koblenz Hbf - Trier Hbf - Saarbrücken Hbf - Kaiserslautern Hbf - Mannheim Hbf (ab Dezember 2005: RE 4093)
  • RE 4352: Mannheim Hbf - Kaiserslautern Hbf - Saarbrücken Hbf (ab Dezember 2005: RE 4090)
  • RE 4331: Mannheim Hbf - Kaiserslautern Hbf - Saarbrücken Hbf - Trier Hbf (ab Dezember 2005: RE 4092)
Diese Züge waren die Nachfolger der 2001 eingeführten RE-Taktverbindung Saarbrücken Hbf - Mannheim Hbf. Mit der Inbetriebnahme der S-Bahn RheinNeckar gingen diese Leistungen von der Baureihe 101 an die Baureihe 110 über, welche durch die wegfallenden RE-Leistungen frei wurden. Es konnte dabei nur noch eine Geschwindigkeit von 140 km/h erreicht werden, was auch die schnellen Wagen überflüssig machte. Diese wurden nach und nach durch die älteren n-Wagen ersetzt, die - genau wie die bespannenden Loks - nur eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h besaßen. Die so frei gewordenen Interregiowagen wurden nach Baden-Württemberg und Brandenburg abgegeben, wo sie teilweise noch heute (2011) im Einsatz sind.
Darüber hinaus wurde der Zeistundentakt, welcher anfangs gefahren wurde, auf einen Zwei-Plus-Vier-Stundentakt reduziert. Das heißt, es verkehrten morgens zwei Züge im Abstand von zwei Stunden nach Mannheim und nachmittags zwei Züge im Abstand von zwei Stunden nach Saarbrücken. Zwischen den Vormittags- und Nachmittagszügen war eine Pause von vier Stunden - daher die Bezeichnung Zwei-Plus-Vier. Gleichzeitig ließ man die Züge nur noch montags bis freitags verkehren.
Die Halte der Züge blieben trotz veränderter Bespannung und veränderter Einsatzzeiten gleich.

2006: S-Bahn-Verlängerung
Mit Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2006 verlängerte man S1 und S2 nach Homburg (Saar) Hbf, S3 und S4 nach erfolgter Elektrifizierung des Abschnitts Speyer - Germersheim bis Germersheim.
Neben den schnellen RE-Zügen verkehrten auf dem Streckenabschnitt Homburg (Saar) Hbf - Saarbrücken Hbf auch noch Züge der ehemaligen Citybahn-Linien, wenn auch mit anderen Zugbezeichnungen und Zugläufen. Dabei handelt es sich um
  • RB71: Homburg (Saar) Hbf - Saarbrücken Hbf - Trier Hbf.

Neben diesem Grundgerüst gibt es auch hier Züge, die nur bis bzw. ab Saarbrücken Hbf verkehren.

Zusammenfassung: Regionalverkehr 2007
Fassen wir den Stand im Regionalverkehr auf der Strecke für das Jahr 2007 zusammen und lassen dabei vereinzelte Abweichungen hinsichtlich der Laufwege außer Acht, so ergibt sich:

  • RE60: (Koblenz Hbf - Trier Hbf -) Saarbrücken Hbf - Landstuhl - Kaiserslautern Hbf
  • RE7: (Koblenz Hbf - Trier Hbf -) Saarbrücken Hbf - Kaiserslautern Hbf - Mannheim Hbf
  • RB71: Homburg (Saar) Hbf - Saarbrücken Hbf - Trier Hbf
  • S1: Homburg (Saar) Hbf - Kaiserslautern Hbf - Mannheim Hbf - Heidelberg Hbf - Osterburken
  • S2: Homburg (Saar) Hbf - Kaiserslautern Hbf - Mannheim Hbf - Heidelberg Hbf - Mosbach (Baden)
  • S3: Germersheim - Speyer Hbf - Schifferstadt - Mannheim Hbf - Heidelberg Hbf - Karlsruhe Hbf
  • S4: Germersheim - Speyer Hbf - Schifferstadt - Mannheim Hbf - Heidelberg Hbf - Bruchsal

Mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2008 wurde die Baureihe 110 vor den Zügen der RE-Linie 7 durch Loks der Baureihe 112 mit modernen Doppelstockwagen abgelöst. Die Geschwindigkeit blieb trotz der schnellen Lokomotiven auf 140 km/h beschränkt.
Mit der Erneuerung dieser Züge geht auch die Verkürzung des Laufwegs der Linie einher. RE 4093 Koblenz Hbf - Saarbrücken Hbf - Mannheim Hbf verkehrte fortan nur noch zwischen Trier Hbf und Mannheim Hbf.

Zusammenfassung: Regionalverkehr 2008
Ab dem 14. Dezember 2008 ergab sich also folgendes Bild im Regionalverkehr auf der KBS 670:

  • RE60: (Koblenz Hbf - Trier Hbf -) Saarbrücken Hbf - Landstuhl - Kaiserslautern Hbf
  • RE11: (Trier Hbf -) Saarbrücken Hbf - Kaiserslautern Hbf - Mannheim Hbf
  • RB71: Homburg (Saar) Hbf - Saarbrücken Hbf - Trier Hbf
  • S1: Homburg (Saar) Hbf - Kaiserslautern Hbf - Mannheim Hbf - Heidelberg Hbf - Osterburken
  • S2: Homburg (Saar) Hbf - Kaiserslautern Hbf - Mannheim Hbf - Heidelberg Hbf - Mosbach (Baden)
  • S3: Germersheim - Speyer Hbf - Schifferstadt - Mannheim Hbf - Heidelberg Hbf - Karlsruhe Hbf
  • S4: Germersheim - Speyer Hbf - Schifferstadt - Mannheim Hbf - Heidelberg Hbf - Bruchsal

Zusammenfassung: Regionalverkehr ab 2009
Mit Fahrplanwechsel im Dezember 2009 wurden die Loks der Baureihe 112 vor den Zügen der RE-Linie 7 durch Lokomotiven der Baureihe 111 ersetzt.
Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2010 änderten sich bei diesen Zügen die Zugnummern:

  • RE 4271: Saarbrücken Hbf - Mannheim Hbf (vormals 4091)
  • RE 4273: Trier Hbf - Saarbrücken Hbf - Mannheim Hbf (vormals 4093)
  • RE 4270: Mannheim Hbf - Saarbrücken Hbf (vormals 4090)
  • RE 4272: Mannheim Hbf - Saarbrücken Hbf - Trier Hbf (vormals 4092)
Weitere Änderungen sind im Regionalverkehr außer Änderungen einzelner Zugnummern, Zugläufe und Abfahrtszeiten bis heute nicht zu verzeichnen.

Mögliche Regionalverkehrsstruktur ab 2015
Mit Beginn des Winterfahrplans 2015 ist eine tiefgreifende Umstellung des Regionalverkehrs geplant. So soll zwischen Koblenz Hbf und Mannheim Hbf auf der Verbindung über Trier Hbf und Saarbrücken Hbf eine zweistündig getaktete RE-Verbindung hergestellt werden. Momentan ist vorgesehen, diese als Erweiterung der bisherigen RE-Linien zwischen Saarbrücken Hbf und Mannheim Hbf einzusetzen, d.h. eine Verbindung mit wenigen Unterwegshalten und hoher Attraktivität. Die Züge sollen, im Gegensatz zu den heutigen, auch am Wochenende unverändert verkehren.