Hauptnavigation
Sie befinden sich hier: Start > Die Kursbuchstrecke 670 > Chronik

Die Kursbuchstrecke 670 - Chronik

Nachfolgend eine Zusammenstellung wichtiger historischer Daten ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Korrektheit.

Jahr / Datum
Ereignis
10.01.1838
Bildung einer provisorischen Gesellschaft zum Bau der Strecke Rheinschanze - Bexbach.
30.03.1838

Gründung der Aktiengesellschaft zum Bau der Rheinschanz-Bexbacher Eisenbahn.

1843
Der Rheinhafen der Rheischanze wird in Ludwigshafen umbenannt.
1844
Paul Camille von Denis (1795-1872) wird zum Direktor der Pfälzischen Ludwigsbahn-Gesellschaft ernannt.
1844
Baubeginn der Strecke und Umbenennung in "Pfälzische Ludwigsbahn".
11.06.1846
Feierliche Eröffnung der Strecken Rheinschanze - Neustadt (Haardt) [heute Neustadt (Weinstraße)] und Schifferstadt - Speyer.
01.07.1848
Inbetriebnahme des Streckenabschnitts Kaiserslautern - Homburg (Saar).
02.12.1848
Inbetriebnahme des Streckenabschnitts Kaiserslautern - Frankenstein (Pfalz).
06.06.1849
Inbetriebnahme des Streckenabschnitts Homburg (Saar) - Bexbach
25.08.1849

Inbetriebnahme des Streckenabschnitts Neustadt (Weinstraße) - Frankenstein (Pfalz).

Juli 1856
Das zweite Streckengleis ist durchgehend befahrbar.
07.05.1857
Erste Züge zwischen Homburg (Saar), Schwarzenacker und Zweibrücken
1865
Rheinschanze heißt ab sofort Ludwigshafen.
1867
Zwischen Ludwigshafen und Mannheim wird die erste feste Rheinbrücke dem Schienen- und Straßenverkehr übergeben. Vorher wurde (nach Inbetriebnahme der Strecke Ludwigshafen - Worms im Jahre 1853) der alte Ludwigshafener Hauptbahnhof, ein Kopfbahnhof, errichtet.
1866
Inbetriebnahme des Streckenabschnitts Bierbach - Homburg (Saar)
1867
Inbetriebnahme des Streckenabschnitts St Ingbert - Bierbach
15.10.1879
Die Strecke St Ingbert - Saarbrücken geht in Betrieb.
1895
Der Hasseler Tunnel auf dem Streckenabschnitt Bierbach - St Ingbert kurz hinter Niederwürzbach wird schwer beschädigt und nicht wieder aufgebaut. Der Streckenabschnitt wird verlegt.
1896
Inbetriebnahme des Streckenabschnitts Rohrbach (Saar) - Würzbach (Saar) als Ersatz für den im Vorjahr stillgelegten Abschnitt nach St Ingbert.
01.01.1904
Inbetriebnahme des Streckenabschnitts Homburg (Saar) - Rohrbach (Saar).
01.01.1909
Die Pfälzische Ludwigsbahn geht in den Verwaltungsbereich der Bayerischen Staatsbahn über.
1920
Übergang des Saargebiets an den Völkerbund. Die Streckenteile der Ludwigsbahn auf diesem Gebiet gehen an die Verwaltung der Saareisenbahn über. Die verbleibenden Streckenteile auf deutschem Gebiet verwaltet fortan die Deutsche Reichsbahn. Beginn mit dem Aufbau eines Zollbahnhofes in Homburg (Saar).
1925
Der Zollbahnhof Homburg (Saar) nimmt seine Arbeit auf.
1935
Rückeingliederung des Saargebietes in das Deutsche Reich. Die der Saareisenbahn unterstellten Streckenteile gehen in den Verwaltungsbereich der Deutschen Reichsbahn Gesellschaft über. Der Zollbahnhof in Homburg (Saar) verliert damit seine Bedeutung als Zollkontrollstation.
1939-1945
Zweiter Weltkrieg. Die Strecke wird zum Truppen-, Munitions- und Häftlingstransport genutzt. Auch Züge in die vom NS-Regime errichteten Konzentrationslager nutzten die Strecke.
1946
Das Saarland wird als Saarprotektorat eigenständig und aus der französischen Besatzungszone herausgelöst. Die auf diesem Gebiet liegenden Streckenteile gehen an die Eisenbahnen des Saarlandes, die restlichen an die Deutsche Bundesbahn.
1957
Rückeingliederung des Saarlandes in die Bundesrepublik Deutschland. Die Strecke steht nun komplett unter Verwaltungsaufsicht der Deutschen Bundesbahn und erhält die neue Kursbuchstreckennummer 279.
08.03.1960
Aufnahme des elektrischen Fahrbetriebs zwischen Saarbrücken Hbf und Homburg (Saar) Hbf
28.05.1961
Aufnahme des elektrischen Fahrbetriebs zwischen Homburg (Saar) Hbf und Kaiserslautern Hbf
12.03.1966

Aufnahme des elektrischen Fahrbetriebs zwischen Kaiserslautern Hbf und Ludwigshafen (Rhein) Hbf.

Mai 1969
Abriss des 1853 errichteten Ludwigshafener Kopfbahnhofes und Ersatz desgleichen durch einen neuen Durchgangsbahnhof etwas weiter westlich.
Februar 1975
Im Bw Kaiserslautern werden die letzten verbliebenen Lokomotiven der Baureihe 23, 23 008 - 011 und 23 036, abgestellt; die verbleibenden Loks der Baureihe 50 bleiben noch bis zum Ende des Sommers dienst- und fahrbereit. Mit dem 01.09.1975 endet der planmäßige Dampflokeinsatz auf der Strecke.
1988
Schweres Zugunglück im Heiligensteintunnel bei Hochspeyer, weitere Informationen dazu hier.
~1988
Einrichtung einer Überleitstelle bei Neidenfels aus den für Bauarbeiten in Lambrecht (Pfalz) verlegten Bauweichen.
22.05.1992
In La Rochelle wird eine Vereinbarung unterzeichnet, die den Ausbau verschiedener Strecken in Deutschland und Frankreich vorsieht. Unter diesen Strecken befand sich auch die heutige POS Nord.
1992 - 1995
Planungsphase POS Nord
Ende 1995/Anfang 1996
Die ersten Bauarbeiten für das Projekt POS Nord beginnen.
05.03.1996
Im Bahnhofsbereich Ludwigshafen-Mundenheim entgleist IR 2366 auf der Fahrt von Lindau nach Saarbrücken wegen überhöhter Geschwindigkeit. Die beiden letzten Wagen entgleisen, nur wenige Fahrgäste werden verletzt.
1998
Die ersten KS-Signale entlang der Strecke gehen auf dem Abschnitt Hauptstuhl - Scheidt (Saar) in Betrieb.
1998
Inbetriebnahme des neuen Haltepunktes Neidenfels
Mai 1999
Die Inbetriebnahme des ESTW Neustadt (Weinstraße) beginnt in zwei Bauabschnitten.
Bauabschnitt 1 von Frankenstein (Pfalz) bis Neustadt-Böbig im Mai 1999: Entfall der Formsignale in Neustadt (Weinstraße) Hbf, der Kurve Ludwigshafen (Rhein) Hbf - Landau (Pfalz) Hbf und des Ablaufbergs in Neustadt (Weinstraße), fortan ist dieser Bereich einfacher Handweichenbereich.
November 2000
Die ersten Züge der ICE-Linie 9 Frankfurt (Main) Hbf - Saarbrücken Hbf befahren die Strecke.
Juni 2001
ESTW-Inbetriebnahme Neustadt (Weinstraße), Bauabschnitt 2 Haßloch (Pfalz) - Böhl-Iggelheim: Entfall der Formsignale in Haßloch (Pfalz), Auflösung der DrS2-Fernsteuerung Böhl-Iggelheim und Limburgerhof von Schifferstadt aus; Limburgerhof wird wieder örtlich besetzt.
10.06.2001 Verlängerung der ICE-Linie 9 bis Dresden Hbf.
Sommer 2001
Gleissanierungen bei Limbach bei Homburg (Saar)
2002-2004
Linienverbesserungsarbeiten zugunsten der POS Nord zwischen St Ingbert und Scheidt (Saar)
Ende Mai 2002
Inbetriebnahme des ESTW Saarbrücken -- große Verspätungen im Zugverkehr zwischen Saarbrücken und Hauptstuhl.
Mitte 2002
Inbetriebnahme der Linienbegradigung Kirkel - Rohrbach (Saar).
November 2002
Wegfall der Formsignale in Einsiedlerhof und Vogelweh. Rückbau großer Teile des Rangierbahnhofes Einsiedlerhof, speziell im Ausfahrbereich Einsiedlerhof Ost/Vogelweh. Der Abschnitt Einsiedlerhof - Kennelgarten wird fortan durch die BZ Karlsruhe überwacht.
2002/2003
Fertigstellung des Umbaus des Bahnhofs Kaiserslautern Hbf.
2002/2003
Fertigstellung des Umbaus des Bahnhofs Hochspeyer
2003/2004
Linienverbesserungsarbeiten zugunsten der POS Nord zwischen St Ingbert und Rohrbach (Saar)
November 2003
Die Streckenabschnitte Saarbrücken Hbf - Landstuhl und Kindsbach - Kaiserslautern Hbf wird fortan durch die BZ Karlsruhe überwacht.
2003
Umfangreiche Testfahrten mit dem ICE 3M (M = Mehrsystem; Zug wird zukünftig auf der POS Nord eingesetzt)
2003
Fertigstellung des Umbaus des Bahnhofs Rohrbach (Saar)
Oktober 2003
Inbetriebnahme der Schifferstädter Kurve im Rahmen der "Linienverbesserung POS Nord".
Erweiterung des ESTW Neustadt um die neu errichteten Abzweigstellen Böhl-Ost und Limburgerhof, die Bahnhöfe Böhl-Iggelheim und Limburgerhof existieren fortan nicht mehr und werden nur noch als Haltepunkte geführt. Gleichzeitig werden erhebliche Änderungen im Spurplan des Bahnhofs Schifferstadt wirksam.
Verlegung der Bahnsteige in Weidenthal ortseinwärts im Rahmen der S-Bahn-Ertüchtigung der gesamten Strecke.
14.12.2003
Die S-Bahn RheinNeckar nimmt ihren Betrieb auf. Inbetriebnahme des Bahnhofs Ludwigshafen (Rhein) Mitte.
2004 - 2006
Linienverbesserungsarbeiten zugunsten der POS Nord zwischen Kaiserslautern und Neustadt (Weinstraße) Hbf.
2006
Linienverbesserungsarbeiten zugunsten der POS Nord in Kirkel
05.05.2006
Spatenstich für den Umbau des Saarbrücker Hauptbahnhofs zum Eurobahnhof im Rahmen des POS Nord-Projekts.
16.09.2006
Taufe des ICE-3M-Triebzugs 406 012 auf den Namen "Forbach-Lorraine" in Forbach
Der Zug wird ab Juni 2007 als 406 084 auf der POS Nord im Einsatz sein.
Dezember 2006
Die Steuerung des ESTW Neustadt (Weinstraße) wird in die BZ Karlsruhe verlegt. Gleichzeitig werden die Bahnhöfe Landstuhl und Kindsbach ebenfalls von der BZ Karlsruhe überwacht.
11.12.2006
Verlängerung der S-Bahn RheinNeckar bis Homburg (Saar) Hbf. Dem voraus gingen erhebliche Umbau- und Sanierungsmaßnahmen in Homburg (Saar) Hbf und an den Haltestellen zwischen Homburg (Saar) Hbf und Kaiserslautern Hbf.
10.06.2007
Inbetriebnahme des Vorlaufbetriebs der POS Nord: Der erste ICE von Frankfurt (Main) Hbf nach Paris Est verkehrt als ICE 9554 mit 406 081.
09.12.2007
Beginn der Hauptphase der POS Nord. Es verkehren von nun an vier ICE-Zugpaare zwischen Frankfurt und Paris.
Gleichzeitig Inbetriebnahme des Richtungsgleises Kirkel - Homburg nach sechsmonatiger Sperrung.
2008
Gleiserneuerungsarbeiten zwischen Saarbrücken und Kaiserslautern im Rahmen des Streckenausbaus, gleichzeitig beginnen erste Arbeiten zur Installation des Zugleitsystems ETCS.
26.10.2008 - 12.06.2009
Umfangreicher ICE-Ersatzverkehr zwischen Saarbrücken Hbf und Frankfurt (Main) Hbf, siehe auch: ICE-Ersatzverkehr.
20.04.2009
Erster planmäßiger TGV-Einsatz auf der POS Nord, geplante Dauer bis Dezember 2013.
17.08.2010
Bei Lambrecht (Pfalz) kollidiert ICE 9556 von Frankfurt (Main) Hbf nach Paris Est - gebildet aus 406 081 - mit einem Müllfahrzeug. Mehrere Menschen werden verletzt. Die Strecke bleibt bis zum späten Abend des 19.08. voll gesperrt und ist erst am 20.08. wieder voll befahrbar.
Dezember 2011 Mit dem Fahrplanwechsel startet die neue DB-RZD-Kooperationsverbindung zwischen Moskau und Paris. Dabei befährt der Zug auch die KBS 670 und ist damit der erste Zug dieser Art seit 25 Jahren, der auf der Strecke zugegen ist. Im Unterschied zu den Verbindungen zwischen Paris und Warschau, welche Mitte der 1980er Jahre zum letzten Mal auf der Strecke zu sehen waren, hält die neue Verbindung bei ihrer Fahrt über die Pfälzische Ludwigsbahn nur in Mannheim Hbf, ansonsten sind nur Betriebshalte auf der Strecke eingeplant.