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Die Kursbuchstrecke 670 - Leit- und Sicherungstechnik

Im Gegensatz zum Straßenverkehr kann im Eisenbahnverkehr nicht auf Sicht gefahren werden. Das heißt: Ein Zug kann nicht unmittelbar einem anderen Zug auf dem gleichen Streckenabschnitt folgen. Dies hängt u.a. damit zusammen, dass der Bremsweg eines Zuges - je nach Gewicht und Geschwindigkeit - durchaus mehrere Kilometer betragen kann. Aus diesem Grund hat man bereits recht früh - mit zunehmenden Geschwindigkeiten im Zugverkehr - das Signalverfahren eingeführt. Ein Zug fährt im einfachsten Fall nur nach Signalen: Zeigt ein solches Fahrtstellung ("Grün"), so darf der Triebfahrzeugführer daran vorbeifahren, zeigt es Haltestellung ("Rot"), so muss davor angehalten werden.
Aufgrund der langen Bremswege der Züge unterteilt man die Signale in Vor- und Hauptsignale. Vorsignale nehmen den Signalbegriff des Hauptsignals vorweg, d.h. der Lokführer sieht bereits bis zu 1000 m vorher - dies ist der Regelabstand zwischen Vor- und Hauptsignal - die Stellung des Hauptsignals und kann entsprechend handeln.
Die hier zur Verfügung gestellten Informationen geben lediglich die Situation entlang der KBS 670 wieder. Eisenbahnsicherungstechnische Grundlagen werden hier nur in ihren Grundzügen und unvollständig behandelt. Weitere Informationen über die Sicherung und Durchführung des Eisenbahnverkehrs mit Leit- und Sicherungssysteme finden Sie auf der Seite über Stellwerke sowie in der entsprechenden Fachliteratur.