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Die Kursbuchstrecke 670 - Streckenverlauf -- Fahrtbericht

Früh am Morgen haben wir uns aufgemacht, um rechtzeitig in Saarbrücken zu sein. Es ist ein nebliger Tag. Auf Gleis 3 wird auf dem Zugzielanzeiger bereits unser Zug angezeigt: RE 4093 von Koblenz Hbf nach Mannheim Hbf, Abfahrt um 9.40 Uhr. Für die Fahrt von Saarbrücken nach Mannheim benötigt unser Zug anderthalb Stunden.


Beim Zwischenhalt in St Ingbert; der Bahnhof wird gerade behindertengerecht saniert.
Um 9.43 Uhr rollt 110 295 mit leichter Verspätung ein. Nach einem schnellen Lokpersonalwechsel verlassen wir Saarbrücken Hbf mit 60 km/h. Der Zugbegleite
r begrüßt die zugestiegenen Fahrgäste. Allmählich gewinnt unser Zug wieder an Fahrt. Mit 90 km/h eilen wir ohne Halt durch Saarbrücken Ost; wenige Personen warten auf dem Bahnsteig auf eine Regionalbahn in die Gegenrichtung. Bereits kurz danach durchfahren wir Schafbrücke, um nur eine knappe Minute später den Haltepunkt Scheidt (Saar) zu durchfahren. Der Abstand zwischen diesen beiden Haltepunkten ist so kurz, dass selbst die mit schnell beschleunigenden Regionalbahnen nur kurz die Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h auf diesem Streckenabschnitt ausfahren können. Durch die zwischen den beiden Haltepunkten ebenfalls vorhandenen engen Kurven - flankiert durch Berge, bewachsen mit dichtem Wald - benötigen wir für die kurze Fahrt zwei Minuten - bei gerader Streckenführung wäre es nur eine. Langsam beschleunigt unser Zug wieder, während wir auf Rentrisch zufahren. Auch hier hält unser Zug nicht. Kurz nach der Durchfahrt werden wir wieder langsamer - die Bahnhofseinfahrt St Ingbert steht bevor. Wir unterqueren die Rentrischer Brücke - sie hebt eine Verbindungsstraße nach Saarbrücken von der Bahnstrecke empor. In St Ingbert erfolgt unser erster Zwischenhalt - im dichten Nebel erkennen wir bereits erste schwache Konturen des Bahnsteigs. Nur wenige Fahrgäste steigen hier zu.

Mit zwei Minuten Verspätung verlassen wir den Bahnhof - und nehmen zusehends an Fahrt auf; 120 km/h sind jetzt erlaubt. Durch den dichten Nebel ist die Mittelstadt St Ingbert nur schwach zu erkennen. Unser Zug verschwindet in einem kurzen Waldstück, während er auf seine fahrplanmäßige Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h beschleunigt. Nach einer kurzen, aber zwecks Geschwindigkeitserhöhung stark überhöhten Rechtskurve durchfahren wir den Bahnhof Rohrbach (Saar) ohne Halt. Nach einer etwas holprigen Fahrt über den anschließenden Weichenbereich befinden wir uns wieder innerhalb eines Waldstücks.


Weiterfahrt an der Überleitstelle Kirkel im dichten Nebel.
Wir erreichen, nach einer Fahrt durch eine ebenfalls zwecks Geschwindigkeitserhöhung begradigten Linkskurve, Linienbegradigung Kirkel/Geistkircher Hof. Das Vorsignal der Überleitstelle Kirkel, zwecks Bauarbeiten eingerichtet, zeigt Halt erwarten. Unser Zug bremst ab und kommt fast zum Stehen. Durch den Nebel kommt ICE 1646 aus Frankfurt (Main) Hbf an uns vorbei in Richtung Saarbrücken Hbf geeilt. Unser Lokführer beschleunigt den Zug flott in Richtung des Haltepunkts Kirkel, den wir bereits wieder mit annähernd 140 km/h durchfahren. Nach einer Linkskurve erreichen wir einen kerzengeraden Streckenabschnitt, der uns - flankiert in Fahrtrichtung rechts durch Wald, in Fahrtrichtung links durch eine weiträumige Sicht auf Wald und Felder - nach Limbach bei Homburg (Saar) führt. Den gerade im Umbau befindlichen Haltepunkt durchfahren wir mit 120 km/h. Nach einer langen Rechtskurve und einer kurzen Linkskurve - von den Einheimischen wegen der aus Luft an eine Munitionsvorratsvorrichtung erinnernde Form als Magazin bezeichnet - passieren wir nach kurzer Parallelfahrt zu den Autos und LKWs auf der in Fahrtrichtung rechts verlaufenden Bundesstraße 40 die Einfahrsignale von Homburg (Saar) Hbf. Die Einfahrt in das durchgehende Hauptgleis 4 erlaubt hier eine Geschwindigkeit von 110 km/h. Bei einem Blick nach links erkennen wir eine ehemalige zweigleisige Abzweigung, welche heute nur noch in Form eines einfachen Anschlussgleises existiert: Sie war einst die Einfahrt in den Zollbahnhof Homburg (Saar), welcher jedoch nach dem Zweiten Weltkrieg erheblich an Bedeutung verlor. Heute wird er von einer Firma zur Wiederaufarbeitung alten Gleisschotters genutzt; das Anschlussgleis wird dabei noch rege genutzt.

Nach dem Zustieg vieler Fahrgäste gewinnt unser Zug nach der Abfahrt schnell wieder an Fahrt - der vor uns liegende Abschnitt bis zum Haltepunkt Bruchmühlbach-Miesau verläuft fast kerzengerade. Dabei durchfahren wir kurz nach Homburg (Saar) Hbf auch die ehemalige Blockstelle Eichelscheid, welche einst sogar mit einem eigenen Haltepunkt ausgerüstet war, der hauptsächlich durch die Einwohner des rheinlandpfälzischen Bechhofen genutzt wurde. Ende der 1960er Jahre wurde er stillgelegt; einige Mauern sind heute noch erkennbar. Die Blockstelle selbst fiel mit der Errichtung neuer Lichtsignale in den 1960er Jahren, der zu ihr gehörende Bahnübergang wurde 1970 durch eine moderne Brücke ersetzt.

Nach kurzer und schneller Fahrt bremst unser Zug wieder ab: Ein rotes Signal zwingt ihn zum Halt. Auch hier ist die Strecke wieder nur eingleisig befahrbar - das Streckengleis in Fahrtrichtung Homburg (Saar) Hbf ist wegen dringender Gleisbauarbeiten gesperrt, also muss der entgegenkommende Güterzug erst unser Gleis verlassen, bevor wir weiterfahren können. Kurz vor dem Anhalten springt unser Signal auf Grün - und wir können wieder beschleunigen. Schnell gewinnen wir wieder an Fahrt und rauschen auf den Haltepunkt Bruchmühlbach-Miesau zu. Doch nur wenige Minuten später muss der Lokführer wieder bremsen, ein Signal zeigt erneut Halt.

Nach nur wenigen Sekunden können wir unsere Fahrt fortsetzen. Mit etwa 100 km/h durchfahren wir den Haltepunkt Bruchmühlbach-Miesau, in dessen Umfeld mit Hochdruck an der Linienverbesserung für das Schnellfahrstrecken-Projekt POS Nord gearbeitet wird. Nach einer langen Linkskurve befahren wir einen Streckenabschnitt, der rechts und links von Feldern flankiert wird - in Fahrtrichtung rechts sind vereinzelt Häuser der Gemeinde Bruchmühlbach-Miesau zu sehen. In Fahrtrichtung links erkennt man die seit Bruchmühlbach-Miesau mehr oder weniger parallel zur Bahnlinie verlaufende Bundesautobahn 6. Wir passieren ländliche Gebiete. Nach zwei Minuten Fahrt rauschen wir mit vollen 140 km/h durch den Haltepunkt - bezogen auf das Streckengleis in Richtung Landstuhl - Hauptstuhl. Kurz danach säumen rechts und links der Strecke wieder Felder unseren Weg; dazwischen schlängelt sich unsere Strecke, in Fahrtrichtung rechts parallel dazu - jedoch mit einigen Kurven mehr - die bereits erwähnte Bundesstraße 40. Auch die Bunesautobahn 62 wird unterfahren - eine hohe Brücke führt sie über die Strecke hinweg. Nach nur zwei weiteren Minuten Fahrt erreichen wir unseren dritten Zwischenhalt Landstuhl.

Nach dem Zustieg nur weniger Fahrgäste verlassen wir den Bahnhof wieder, dieses Mal pünktlich. Wir beschleunigen auf 140 km/h und rauschen in Richtung Kaiserslautern - nur leichte Kurven säumen diesen Streckenabschnitt, auf unsere Geschwindigkeit haben sie keinen Einfluss. In kurzem Abstand folgt die Durchfahrt der Bahnhöfe Kindsbach und Einsiedlerhof. Nach Passieren eines Zwischensignals innerhalb des Bahnhofsbereichs Einsiedlerhof durchfahren wir eine S-Kurve: Zunächst neigt sich unser Zug nach links, dann nach rechts. In Fahrtrichtung rechts wartet ein Güterzug auf Ausfahrt in Richtung Mannheim Hbf, wir haben hier Vorrang. Nachdem wir das Ausfahrsignal des Bahnhofs hinter uns gelassen haben, rauschen wir an den Bahnsteigen des ehemaligen Betriebshaltepunktes Einsiedlerhof Ausfahrbezirk vorbei (siehe Die Betriebsstelle Einsiedlerhof), nur um kurz danach den Haltepunkt Vogelweh zu durchfahren. Hier steht noch das alte Stellwerk "Eo" Einsiedlerhof Ost/Vogelweh; ein Relikt aus der Zeit, als die Signale in Einsiedlerhof noch mechanisch bedient wurden. Seit fünf Jahren ist es außer Betrieb. In einer langgezogenen Rechtskurve fahren wir am Mittelbahnsteig des Haltepunkts Ausbesserungswerk vorbei. Auch dieser Haltepunkt ist seit der Privatisierung des ehemaligen Wagenwerks, welches sich in Fahrtrichtung rechts befindet, stillgelegt. Kurz darauf eilen wir durch Kennelgarten, bevor unser Zug langsam abbremst: Wir nähern uns unserem vierten Zwischenhalt auf unserer Fahrt nach Mannheim - Kaiserslautern Hbf. Die Einfahrt ist hier nur mit 100 km/h erlaubt, eine Linkskurve mit engem Radius erlaubt keine höhere Geschwindigkeit. Zusammen mit den Strecken aus Pirmasens und Lauterecken-Grumbach passieren wir das Einfahrsignal.

Nach zwei Minuten Aufenthalt geht unsere Fahrt weiter - wir beschleunigen zunächst wieder auf 140 km/h und tauchen ein in den tiefen Pfälzer Wald - schwach schimmert die Sonne durch die Nebelwand vor unserem Zug. Nach wenigen Minuten Fahrt durchqueren wir den Heiligenberg-Tunnel - der erste Tunnel auf dem vor uns liegenden kurvenreichen Abschnitt durch den Pfälzer Wald. Kurz nach der Ausfahrt bietet sich uns in einer langen Linkskurve ein leicht erhöhter Blick auf das Dorf Hochspeyer, dessen Bahnhof wir kurz danach durchfahren. Nun beginnt der landschaftlich interessanteste Abschnitt der Strecke: Die Fahrt durch den Pfälzer Wald, parallel dazu immer die Bundesstraße nach Neustadt.

Nach Passieren des Einfahrsignals Hochspeyer hat unser Zug seine Geschwindigkeit auf nur noch 90 km/h verringert. Nachdem wir den Bahnhofsbereich verlassen haben, durchfahren wir den zweitkürzesten Tunnel der Strecke, den Franzosenwoog-Tunnel. Danach erreichen wir - nach kurzer Fahrt - den Haltepunkt Frankenstein (Pfalz).

Mit langsamen 80 km/h rollen wir in den direkt hinter dem Haltepunkt gelegenen, 217 m langen Gipp-Tunnel ein - dieser Tunnel leitet den tunnelreichsten Abschnitt der KBS 670 ein: Zwischen Frankenstein (Pfalz) und Weidenthal wird der subjektive Eindruck begünstigt, dass die Strecke hier mehr im Dunkeln verläuft als am Tageslicht. Nachdem wir den Gipp-Tunnel verlassen haben, führt uns die Strecke durch ein enges Tal des Pfälzer Waldes - in einer langen und steilen Linkskurve erhaschen wir einen Blick auf unsere Zuglok 110 295 und die schwach durch den dichten Nebel scheinende Sonne. Nach der Durchfahrt erreichen wir den Kehre-Tunnel, einen Tunnel mit einer für die Strecke durchschnittlichen Länge von 302 Metern. Kurz darauf fahren wir ein in den mit 65 Metern kürzesten Tunnel der Strecke, den Eisenkehl-Tunnel; er bietet ein schönes Motiv für Foto- und Videofreunde. Sodann durchfahren wir den Köpfle-Tunnel und erreichen bald darauf Weidenthal - ein Dorf im Pfälzer Wald mit einem Bahnhof, welcher eine von drei Überholmöglichkeiten zwischen Kaiserslautern Hbf und Neustadt (Weinstraße) Hbf darstellt. Die mittlerweile in einer Kurve liegenden Bahnsteige - vor etwa zehn Jahren lag diese noch etwa 500 Meter weiter östlich - durchfahren wir mit 80 km/h, bevor wir wieder im Mainzer-Berg-Tunnel von der Dunkelheit verschluckt werden. Kaum werden wir von ihr wieder ausgespuckt, fahren wir nach einer kurzen Fahrt unter Tageslicht in den Schönberg-Langeck-Tunnel ein. Kurz darauf folgt schon der 196 Meter lange Retschbach-Tunnel. Nach wenigen Sekunden verlassen wir ihn unmittelbar vor der Einfahrt in den Lichtensteiner-Kopf-Tunnel wieder. Die etwas monoton wirkende Abfolge an Tunneln auf diesem Teilabschnitt zeugt keineswegs von einem schlechten Schreibstil, sondern gibt die Realität wider: Es folgt zwischen Weidenthal und Neidenfels ein Tunnel dem anderen. Wir erreichen nun Neidenfels.

Der knapp drei Kilometer lange Abschnitt nach Lambrecht (Pfalz) führt nicht durch Tunnel, stattdessen kann man die Landschaft des Pfälzer Waldes genießen. Nach der Durchfahrt des kleinen Bahnhofs - der ebenfalls in einer Kurve liegt - erreichen wir mit dem 320 Meter langen Wolfsberg-Tunnel das letzte Bauwerk dieser Art. Nach knappen fünf Minuten Fahrt erreichen wir unseren fünften Zwischenhalt Neustadt (Weinstraße) Hbf.

Nach Verlassen der Haardtstadt kann unsere Zuglok zeigen, was in ihr steckt: Nach zunächst langsamer Fahrt unter dem ehemaligen Stellwerk - einem Reiterstellwerk - hindurch erreichen wir zunächst Neustadt-Böbig; ein Bahnhof, welcher neben dem ehemaligen Güter- und Verschiebebahnhof liegt und zugleich den Abzweig der Strecke in Richtung Bad Dürkheim - Grünstadt beinhaltet. Während der Schulzeit dient diese Station hauptsächlich dem Schülerverkehr; dieser war und ist nach wie vor Hauptgrund für die Errichtung des Bahnhofes Ende der 1970er Jahre. Nach der Durchfahrt lässt unser Lokführer seine Maschine von der Leine: Wir beschleunigen auf volle 140 km/h und rauschen in voller Fahrt durch den S-Bahn-Haltepunkt Haßloch (Pfalz), bevor wir fünf Kilometer weiter Böhl-Iggelheim durchfahren. Zwischen diesen beiden Haltepunkten bietet sich stellenweise ein grandioser Blick auf die typischen rheinischen Tiefebenen, gesäumt mit Weinbergen und Feldwegen, nicht zuletzt ermöglicht durch die kerzengerade Streckenführung, die bereits kurz hinter Neustadt-Böbig beginnt und erst kurz hinter Böhl-Iggelheim endet: Streckt man seinen Kopf aus dem Fenster, so kann man von Haßloch (Pfalz) aus bereits - mit etwas geschultem Blick - den Haltepunkt Böhl-Iggelheim und die kurz darauf folgende Ausfädelung der Schifferstädter Umgehung erkennen.

Diese erreichen wir auch sogleich: Kurz nach der Durchfahrt in Böhl-Iggelheim zweigen in Fahrtrichtung rechts von uns zwei Gleise ab: Wir haben die Altbaustrecke verlassen und bewegen uns nun auf der aus zwei Linksbögen und zwei längeren geradenen Abschnitten bestehenden Umfahrung des Bahnhofs Schifferstadt, den wir im immer dichter werdenden Nebel hinter verschiedenen Gebäuden eines Gewerbegebietes nur erahnen können. Kurz vor dem S-Bahn-HaltepunktLimburgerhof treffen wir wieder auf die Altbaustrecke, die sich ab dieser von Lärmschutzwänden flankierten Stelle wieder mit unserer Umfahrung vereinigt. Auf der nun auch wieder von S-Bahnen befahrenen Strecke rauschen wir durch Ludwigshafen-Rheingönheim, nur eine Minute später durcheilen wir Ludwigshafen-Mundenheim. Diesen Bahnhof passieren wir bereits mit leicht verminderter Geschwindigkeit. Nur wenige Meter nach seinem Ausfahrsignal passieren wir die Einfahrt des Bahnbetriebswerks und des Güterbahnhofs Ludwigshafen (Rhein) - hier beginnen und enden Güterzüge, ebenso werden hier die Triebzüge der S-Bahn RheinNeckar gewartet und gereinigt. Mit 70 km/h durchfahren wir ohne Halt Ludwigshafen (Rhein) Hbf. Durch eine kleine Auffahrt gelangen wir auf die Hochebene des Hauptbahnhofs - hier vereinigt sich die KBS 670 mit der Strecke aus Mainz Hbf. Nach einer kurzen Linkskurve erreichen wir den erst 2003 in Betrieb genommenen Haltepunkt Ludwigshafen (Rhein) Mitte. Er befindet sich bereits im Bahnhofsbereich von Mannheim Hbf und bindet die Strecke besser an die Ludwigshafener Innenstadt an als der abseits gelegene Hauptbahnhof.
Mit langsamer Geschwindigkeit befahren wir die Rheinbrücke und überqueren neben dem Rhein auch die Landesgrenze zwischen Rheinland-Pfalz und Badem-Württemberg. Der Zugbegleiter zählt die nächsten Reisemöglichkeiten auf und verabschiedet sich von uns, bevor wir - nachdem wir von der Rheinbrücke wieder leicht bergab gerollt sind - um 11.11 Uhr mit einer Minute Verspätung auf Gleis 5 in Mannheim Hbf einfahren.

Nach der Ankunft zieht 110 295 ihren Zug in die Abstellanlage, wo er gereinigt und für die Rückfahrt um 12.48 Uhr nach Saarbrücken vorbereitet wird.
Vorlage für diesen Fahrtbericht ist eine Fahrt mit RE 4093 (Koblenz Hbf - Mannheim Hbf) vom 20. Februar 2007 mit der Zuglok 110 295. Mittlerweile heißt der Zug RE 4272 und wird mit Lokomotiven der Baureihen 111 oder 143 bespannt, eingesetzt wird dabei modernes Wagenmaterial in Form von Doppelstockwagen.