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Beschreibung

Die Zugdatenbank enthält Daten zu Triebfahrzeugen und Zügen auf der Pfälzischen Ludwigsbahn sowie auf anderen Strecken in ganz Deutschland. Es kann in über 70 000 Datensätzen zwischen 1926 und heute gesucht werden.
Die nachfolgende Beschreibung informiert über die Funktionsweise der Datenbank.


Suchformular

Das Suchformular besteht aus drei Spalten, welche unterschiedliche Eingabemöglichkeiten bieten. Die erste Spalte umfasst dabei allgemeine Felder, während in der zweiten Spalte triebfahrzeugbezogene Angaben gemacht werden können. Die dritte Spalte enthält ausschließlich Eingabefelder zur Angabe zugbezogener Daten.

Datum

Das Datum muss mit führenden Nullen und vollständiger Jahreszahl angegeben werden. Die Suche ist hierbei als Wortteilsuche ausgelegt, sodass sich verschiedene Suchmöglichkeiten ergeben.

Suche nach genauem Tag in konkretem Jahr

Mit Eingabe des Datums im Format TT.MM.JJJJ kann nach einem genauen Tag in einem konkreten Jahr gesucht werden.

Suche nach genauem Tag

Mit Eingabe des Datums im Format TT.MM. kann nach einem genauen Tag gesucht werden. Dabei werden alle Einträge aufgelistet, die für den Datumsbestandteil TT.MM. erfasst sind.

Suche nach Tag

Mit Eingabe des Datums im Format TT. kann nach einem beliebigen Tag gesucht werden. Es werden dann alle Datensätze aufgeführt, die dem entsprechenden Tag zugeordnet sind. Die Eingabe kann hierbei auch ohne nachgestellten Punkt, d. h. nur im Format „TT“ efolgen. In diesem Fall werden dann jedoch auch Einträge aufgelistet, bei denen beispielsweise die Jahreszahl die Zahlenfolge „TT“ enthält.

Anmerkungen

Sämtliche Einträge in der Datenbank enthalten spezifische Anmerkungen zum jeweiligen Zug. Durch das Auswahlfeld können die entsprechenden Wortbestandteile ausgewählt werden. Im Einzelnen stehen folgende Suchmöglichkeiten zur Verfügung.

Tab. 1: Suchmöglichkeiten im Feld „Anmerkungen“
Auswahl Suchinhalte
außerplanmäßig Durch diese Auswahl können gezielt außerplanmäßige Leistungen gesucht werden. Dies betrifft im Regelfall abweichende Fahrzeugeinsätze oder Abweichungen vom Regellaufweg.
Doppelstockwagen Es wird gezielt nach Zügen gesucht, die mit Doppelstockwagen verkehren. Eine Angabe des Wagenmaterials über die Zuggattung, z. B. in der häufig verwendeten Form „RE-D“ für einen aus Doppelstockwagen gebildeten Regionalexpress, erfolgt nicht.
Sonderleistung Bei Auswahl dieser Option werden nichtfahrplanmäßige Leistungen aufgelistet. Dies umfasst z. B. Messzüge oder besondere Leistungen im Personen- bzw. Güterverkehr.
via Speziell Züge von Homburg (Saar) Hbf aus Richtung Saarbrücken können sowohl über Neunkirchen (Saar) Hbf als auch über St. Ingbert fahren. Der jeweilige Laufweg wird, sofern dieser nicht eindeutig aus dem Laufweg des Zuges hervorgeht, durch die Angabe „via …“ angezeigt. Entsprechend kann im Feld Anmerkungen gesucht werden.
Die „via“-Angabe findet sich darüber hinaus auch bei anderen Zügen, wenn der Laufweg aus den angegebenen Start- und Zielbahnhöfen nicht eindeutig hervorgeht.

Das Anmerkungsfeld enthält weiterhin Angaben zum Ort der Beobachtung, wenn der Laufweg des Zuges nicht bekannt ist. Es sind auch Angaben enthalten, die die Strecke angeben, auf der der betreffende Zug mit dem jeweiligen Fahrzeug bespannt wurde.
Einträge dieser Art können jedoch nicht gezielt in der Datenbank gesucht werden.

Fahrzeug

Über dieses Feld kann gezielt nach einem Triebfahrzeug oder auch einer Baureihe gesucht werden. Hierzu kann entweder die gesamte Loknummer (ohne Kontrollziffer) oder die jeweilige Baureihenbezeichnung eingegeben werden.
Die Suche ist als Teilsuche ausgelegt. Eine Suche nach „110“ findet daher nicht nur Züge, die mit einer Lok der Baureihe 110 bespannt sind, sondern z. B. auch Fahrzeuge mit der Bezeichnung „429 110“.

EVU

Dieses Feld ermöglicht die gezielte Suche nach bestimmten Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU), unter deren Verwaltung das jeweilige Triebfahrzeug verkehrt. Hierbei sind in der Regel die jeweiligen Abkürzungen zu benutzen. Nur in Ausnahmefällen wurde der gesamte Name des Unternehmens hinterlegt.

Farbe

Durch die Suche im Feld Farbe kann gezielt nach bestimmten Farbgebungen der Triebfahrzeuge gesucht werden. Im zugehörigen Auswahlfeld sind hierfür die jeweiligen Farbabkürzungen hinterlegt. Deren Bedeutungen sind einschließlich der zugehörigen RAL-Farbcodes in folgender Tabelle aufgeführt.

Tab. 2: für die Suche nutzbare Farbbezeichnungen
Farbe Langname RAL-Farbbezeichnungen RAL-Code
bl blau Kobaltblau 5013
ge gelb Verkehrsgelb 1023
gn grün Flaschengrün, Chromoxidgrün 6007, 6020
go grau/orange Grau, Orange (S-Bahn-Lackierung Rurhgebiet, Nürnberg, Frankfurt (Main), Stuttgart) 7032, 2004
gr grau Grau 7032
gw mintgrün/weiß Mintgrün, Pastelltürkis, Weiß 6033, 6034, 9010
ob ozeanblau/beige Ozeanblau, Elfenbein 5020, 1014
on orange Orange 2004
or orientrot Orientrot 3031
rt rot Altrot (Deutsche Bundesbahn); Bordeauxrot (Deutsche Reichsbahn der DDR) 3004
si silber Silbergrau 7001
sw schwarz Tiefschwarz 9005
vr verkehrsrot Verkehrsrot 3020
wvr fernverkehrsfarben Weiß, Verkehrsrot 9010, 3020

Falls mehrere Fahrzeuge angegeben sind, so sind die jeweiligen Farbangeben entweder durch Kommata voneinander getrennt oder es ist – bei Gleichheit der Farbgebungen – nur eine Angabe vorhanden.

Name

Manche Triebfahrzeuge tragen Namen von Patenstädten. Fahrzeuge dieser Art können durch Eingabe eines Städtenamens in diesem Feld gefunden werden. Der Name ist dabei in der Form in der Datenbank enthalten, wie er tatsächlich am Triebfahrzeug angeschrieben ist.

Merkmal

Das Feld „Merkmal“ besitzt eine Doppelfunktion. Zum einen sind hier, im Falle von Werbeloks, die entsprechenden Werbeaufschriften eingetragen. Zum anderen enthält diese Spalte auch besondere Merkmale eines Triebfahrzeuges. Im Fall der Baureihe 110 ist hier beispielsweise vermerkt, ob die Lok die Bügelfaltenform besitzt, wenn es sich um eine serienmäßig bügelfaltenfreie Maschine handelt. Für die Baureihen 140 oder 151 ist z. B. hinterlegt, ob die Lok einen Einholm- oder Scherenstromabnehmer besitzt. Hierbei werden jedoch nur Besonderheiten berücksichtigt. Innerhalb der Reihe 140 sind Scherenstromabnehmer beispielsweise nichts Außergewöhnliches, daher wird nur das Merkmal „Einholmstromabnehmer“ vermerkt. Auch besondere Lokanschriften, wie z. B. „DB Cargo“, werden hier aufgelistet.
Die Darstellung erfolgt bei mehreren Fahrzeugen Semikolon-separiert. Es bedeutet dann beispielsweise „DB Cargo, Einholmstromabnehmer; Scherenstromabnehmer“, dass die erste Lok eine DB Cargo-Aufschrift trägt und mit Einholmstromabnehmern ausgerüstet ist, während die zweite Lok Scherenstromabnehmer besitzt.
Ist für beide Loks jeweils nur ein Merkmal vorhanden, wird lediglich ein Komma zur Abtrennung der Eigenschaften verwendet. Die Angabe „Einholmstromabnemer, Railion DB Logistics“ zeigt dann an, dass die erste Lok Einholmstromabnehmer besitzt, während die zweite eine Railion DB Logistics-Aufschrift trägt.

Traktion

Um zu erkennen, ob ein Triebfahrzeug einen Wendezug schiebt oder zieht oder an welcher Stelle einer Mehrfachtraktion ein Fahrzeug in welcher Funktion eingesetzt ist, wird die jeweilige Traktionsart im Feld Traktion vermerkt. Dabei werden die bahntypischen Abkürzungen genutzt, die in nachfolgender Tabelle erläutert sind.

Tab. 3: genutzte Abkürzungen zur Kennzeichnung der Traktionsart
Abkürzung Erläuterung
DA Mehrfachtraktion, erste Lok
EA Mehrfachtraktion, zweite Lok
GA geschleppte Lok (Wagenlok) am Anfang des Zugverbandes
GC geschleppte Lok (Wagenlok) am Ende des Zugverbandes
G1, 2, … geschleppte Lok (Wagenlok) an Position 1, 2, … nach der Nutzlok
L1, L2, L3, … Nutzlok eines Lokzuges an Position 1, 2, 3, …
NA Nutzlok am Anfang des Zugverbandes. Mindestens ein weiteres Triebfahrzeug ist im Zugverband als Wagenlok (d. h. abgebügelt) eingereiht.
NC Nutzlok am Ende des Zugverbandes. Mindestens ein weiteres Triebfahrzeug ist im Zugverband als Wagenlok (d. h. abgebügelt) oder als Zuglok eingereiht. Im letzteren Fall fungiert die als NC deklarierte Lok als Schublok.
SA Schadlok am Anfang des Zugverbandes
SC Schadlok am Ende des Zugverbandes
WX Wendezug, Lok zieht
WZ Wendezug, Lok schiebt

Mehrere Traktionsarten können auch kombiniert auftreten, beispielsweise „NA“ und „GA“. Dabei werden die Einzelkriterien durch Kommata voneinander getrennt, z. B. „NA, GA“ (vgl. Erläuterungen unter Merkmal).

Zuggattung

Über ein Auswahlfeld kann gezielt nach Zügen mit bestimmten Gattungen gesucht werden. Die Gattungsbezeichnungen orientieren sich dabei an den zum Zeitpunkt des Verkehrens aktuellen Bezeichnungen. Auf eine Erläuterung der in der Datenbank verwendeten Zuggattungen wird an dieser Stelle verzichtet. Eine Auflistung findet sich bei Wikipedia und auf der Bahnseite von Harald Bosch.

Zugnummer

Die Suche nach einer Zugnummer erfolgt als Fragmentsuche. Eine Suche nach „56“ liefert Datensätze mit der Zugnummer „56“ und zusätzlich alle Datensätze, die die Zahlenfolge „56“ im Zugnummernfeld enthalten. Es werden dann auch Nummern wie z. B. 45679 oder 2056 ausgegeben.

Zugname

Durch Nutzung dieses Eingabefeldes kann nach Zügen mit gesonderten Namen gesucht werden. Dies betrifft primär Fernverkehrszüge.

Start- und Zielbahnhof

Der Laufweg wird über die beiden Felder Zugstart und Zugziel abgefragt. Hierbei kann sowohl einzeln nach Start oder Ziel eines Zuges als auch nach einem definierten Laufweg gesucht werden. Dabei wird – ähnlich zum Zugnummernfeld – fragmentiert gesucht. Eine Abfrage mit „Frankfurt“ als Eingabe liefert alle Datensätze mit „Frankfurt (Main) Hbf“ und zusätzlich alle Datensätze, die „Frankfurt“ enthalten, also z. B. auch Frankfurt (Oder) oder Frankfurt (Main) Ost.

Allgemeine Hinweise zur Trennung mehrerer Kritieren im selben Feld

Mehrere Einträge in einer Spalte werden grundsätzlich durch Kommata abgetrennt. Bei Doppeltraktionen wird beispielsweise die Form „101 001, 101 002“ verwendet. Für die Felder Merkmal und Farbe gelten die im dortigen Abschnitt erwähnten Konventionen. Im Feld „Anmerkungen“ werden mehrere Anmerkungen grundsätzlich durch ein Semikolon abgetrennt.