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Die Kursbuchstrecke 670 - Betrieb -- Betriebliche Besonderheiten: Atommülltransporte

Hinweis: Bei den nachfolgenden Ausführungen handelt es sich lediglich um eine Beschreibung der bahnbetrieblichen Zusammenhänge. Ziel ist nicht die politische Diskussion von Atomenergie oder Atommülltransporten.

Allgemeines
Mit der zunehmenden Nutzung der Kernenergie in zivilen und militärischen Bereichen nach erfolgreichem Abschluss des Manhattan-Projekts in den 1940er Jahren stellte sich unter anderem die Frage, wie mit den unweigerlich anfallenden radioaktiven Abfallprodukten umzugehen ist.D. W. North, Risk Analysis, 19 (4), 1999, S. 751-758. doi: 10.1111/j.1539-6924.1999.tb00444.x Hauptbestandteil des Abfalls sind dabei abgebrannte Brennelemente, welche in jedem Kernreaktor anfallen und deren Entsorgung sich aufgrund der Menge häufig schwierig gestaltet. Deutschland hatte Ende 2013 beispielsweise 8 397 TonnenM. V. Ramana, WIREs Energy Environ., e289, 2018, S. 1-12. doi: 10.1002/wene.289 an radioaktivem Abfall produziert, pro Jahr fallen im Schnitt 425 TonnenW. Ihl, Schützenhilfe für die Castor-Gegner, Saarbrücker Zeitung, 30.08.2001. an. Neben der unter- oder überirdischen Deponierung der Abfälle sowie der Wiederaufbereitung in entsprechenden AnlagenM. V. Ramana, WIREs Energy Environ., e289, 2018, S. 1-12. doi: 10.1002/wene.289 wurde in der Vergangenheit auch die Lagerung im Meeresboden oder die Umwandlung (Transmutation) der langlebigen radioaktiven Isotope in weniger radioaktive Elemente diskutiert.D. W. North, Risk Analysis, 19 (4), 1999, S. 751-758. doi: 10.1111/j.1539-6924.1999.tb00444.x Eine befriedigende Lösung konnte bisher jedoch nicht gefunden werden.
Während kerntechnisch erzeugter Strom ohne Weiteres in das normale Versorgungsnetz eingespeist werden kann, erfordert der Transport radioaktiver Produkte bzw. Abfälle besondere Sicherheitsvorkehrungen. Dabei sind allgemeine, in der Alltagssprache häufig als "Atomtransporte" bezeichnete Verkehre, seit ziviler Nutzung der Kernenergie Alltag. Hierbei handelt es sich zumeist um medizinische Produkte - z.B. für die Behandlung von Krebspatienten - oder um Komponenten zur wissenschaftlichen bzw. industriellen Forschung, welche in kleinen Mengen transportiert werden und entsprechend den geltenden Gefahrgutregelwerken gekennzeichnet sind.Bundesregierung, Atommüll-Transporte, https://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Themen/Energiewende/EnergieTransportieren/castortransporte/_node.html, abgerufen am 5. März 2018. Deutscher Bundestag, Atomtransporte, Drucksache 18/5360, 29.06.2015. Transporte dieser Art sind nicht Gegenstand der nachfolgenden Ausführungen, ebenso werden innerdeutsche Atommülltransporte nicht betrachtet.

Atommülltransporte über die Schiene
Die Bundesrepublik Deutschland verfolgte in ihrer Atompolitik das Ziel, die verbrauchten Brennelemente zur Wiederaufarbeitung in spezielle Anlagen nach La Hague (Frankreich) und Sellafield (Großbritannien) zu verbringen. Die ersten Transporte dieser Art wurden bereits 1973M. Frank, Kaum Interesse für den strahlenden Müll, Saarbrücker Zeitung, 30.08.2001. bzw. 1975ohne Autor, Der Spiegel 1977, 41, S. 132ff. durchgeführt. Nach abgeschlossener Aufbereitung erfolgt die Rückführung nach Deutschland.ohne Autor, Atommüll rollt störungsfrei, Saarbrücker Zeitung, 24.01.2002. Seit Juli 2005 ist die Abgabe verbrauchter Brennelemente zur Wiederaufbereitung nach Frankreich bzw. Großbritannien aufgrund der geänderten Gesetzeslage jedoch nicht mehr zulässig, sodass seitdem nur noch Transporte mit aufbereiteten Elementen aus dem Ausland nach Deutschland verkehren.Bundesregierung, Atommüll-Transporte, https://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Themen/Energiewende/EnergieTransportieren/castortransporte/_node.html, abgerufen am 5. März 2018. Zur Zwischenlagerung wurden im niedersächsischen Gorleben sowie in Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern spezielle Einrichtungen zur Zwischenlagerung der Transportbehälter errichtet, während die Suche nach einem geeigneten Endlager nach wie vor - auch außerhalb Deutschlands - anhältBundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit, Standortauswahlverfahren, https://www.bfe.bund.de/DE/soa/soa_node.html, abgerufen am 14. März 2018..

Für den Transport von Atommüll über die Schiene werden in der Regel spezielle Behälter eingesetzt, welche kurz als "Castor" bezeichnet werden. Dabei handelt es sich um die Abkürzung für den englischsprachigen Ausdruck "Cask for Storage of Radioactive Materials". Behälter dieser Art unterliegen besonderen Genehmigungsverfahren und Prüfungen im Hinblick auf mögliche Auswirkungen bei Entgleisungen oder sonstigen Unfällen. Entsprechend der Art des transportierten Abfalls sind verschiedene Behälterbauarten im Einsatz.Bundesregierung, Atommüll-Transporte, https://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Themen/Energiewende/EnergieTransportieren/castortransporte/_node.html, abgerufen am 5. März 2018. Die Anforderungen an die einzelnen Typen werden durch die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA)IAEA Safety Standards Series No. SSR-6, Regulations for the Safe Transport of Radioactive Material, 2012, S. 57-118. festgelegt und wurden für den Transportträger Schiene in Anhang C des Übereinkommens über den internationalen Eisenbahnverkehr (COTIF RID)OTIF-Sekretariat, Übereinkommen über den internationalen Eisenbahnverkehr - Anhang C: Ordnung für die internationale Eisenbahnbeförderung gefährlicher Güter (RID), 2017, S. 2-104-2-123. übernommen.
Der Transport erfolgt dabei entweder als eigener Sonderzug, welcher ausschließlich aus Castoren besteht, oder im Rahmen planmäßiger Güterzugverkehre. Im letzteren Fall werden die Castoren als normale Wagen den Güterzügen beigegebenG. Meiser, Lautlos zieht der Castor vorbei, Saarbrücker Zeitung, 30.08.2001., lediglich Begleitwagen für die mitfahrenden Polizeibeamten sowie technische Begleiter weisen auf den besonderen Charakter der Fahrt hin.W. Ihl Schützenhilfe für die Castor-Gegner, Saarbrücker Zeitung, 30.08.2001. So wurden beispielsweise zwischen März 1995 und März 1996 15 Transporte dieser Art über Homburg (Saar) Hbf und Saarbrücken Hbf nach Frankreich durchgeführt.G. Franz, Atomtransporte jeden dritten Tag, Saarbrücker Zeitung, 11.05.1996.
Während in Deutschland der Transport in eigenen Sonderzügen erst Mitte der 1990er Jahre mit Beginn der Transporte in das Zwischenlager Gorleben aufgenommen wurdeohne Autor, Der Spiegel 1996, 15, S. 16. ohne Autor, Castor-Gegner halten sich zurück, Saarbrücker Zeitung, 10.11.2004., wurde diese Thematik in Nordamerika bereits seit Mitte der 1970er Jahre diskutiertT. S. Glickman, D. Golding, Review of Policy Research 1991, 10 (4), S. 127-138. doi: 10.1111/j.1541-1338.1991.tb00285.x. Glickman und Golding führen dabei verschiedene Vor- und Nachteile von Sonderzügen zum Transport radioaktiver Abfälle an, die in den wesentlichen Punkten auch für Deutschland angewendet werden können.übertragen aus dem Englischen und mit einzelnen Bemerkungen ergänzt nach T. S. Glickman, D. Golding, Review of Policy Research 1991, 10 (4), S. 127-138. doi: 10.1111/j.1541-1338.1991.tb00285.x

Vorteile Nachteile
keine sonstige gefährliche Fracht wie z.B. anderweitiges Gefahrgut (Säuren, brennbare Stoffe etc.) höhere Kosten, da nur ein Frachttyp transportiert werden kann 
eingeschränktes Überholen durch andere Züge, damit höhere Priorität gegenüber anderen Zügen und geringere Unfallgefahr höhere Gesamtzahl an Zügen auf dem Streckennetz 
geschwindigkeitsbeschränkt, da keine Rücksicht auf andere Frachten genommen werden muss
Castor-Behälter sind bereits ausreichend geschützt, sodass auch ein Transport in normalen Zügen ohne Probleme möglich ist.
Verkehr nur über speziell ausgewählte Routen möglich  
keine Behandlung auf Rangierbahnhöfen nötig, ggf. lediglich Lokwechsel erforderlich  
engmaschige Überwachung des Transports auf gesamter Länge möglich   

Atommülltransporte auf den Streckenabschnitten Saarbrücken Hbf - Mannheim Hbf bzw. Neunkirchen (Saar) Hbf - Homburg (Saar) Hbf
Aufgrund der Nähe zu Frankreich ist der Grenzübergang Saarbrücken einer derjenigen in Deutschland, welcher für die Übergabe bzw. Übernahme von Atommülltransporten nach bzw. aus Frankreich genutzt wird.ohne Autor, Der Spiegel 1990, 17, S. 259. Weitere mögliche Grenzübergansstellen finden sich in Perl bei Trierohne Autor, Der Spiegel 1990, 17, S. 259., in Berg (Pfalz) bei Wörth (Rhein)W. Jungmann, Pro Monat ein Castor-Zug durch das Saarland, Saarbrücker Zeitung, 08.02.2002. sowie in Kehl bei Strasbourgohne Autor ("tho", "dpa"), Wirbel um Atom-Transport durch das Saarland, Saarbrücker Zeitung, 16.12.2010.. Zur Vereinfachung der Darstellung wird nachfolgend nur die Richtung Frankreich - Deutschland - Gorleben/Lubmin betrachtet, für die Gegenrichtung müssen die jeweils beschriebenen Abschnitt entsprechend invertiert werden.
Nachdem der Zug die Grenze bei Forbach überquert hat, stehen innerhalb des Saarlandes prinzipiell drei mögliche Strecken auf dem Weg nach Homburg (Saar) Hbf zur Verfügung, wie nachfolgende Übersichteigene Darstellung. Rot markierte Strecken stellen Streckenabschnitte dar, die Gegenstand dieser Internetseiten sind. Dick gezeichnete schwarze Strecken markieren die prinzipiell möglichen Transportrouten, dünne schwarze Strecken sind abgehende Strecken, die der Vollständigkeit wegen ebenfalls angegeben sind. In blau ist die Bundesgrenze, in unterbrochener orangefarbener Linie die Landesgrenze zwischen dem Saarland und Rheinland-Pfalz eingezeichnet.
Quelle der Kartendaten: OpenStreetMap-Mitwirkende. Lizenziert unter CC-BY-SA 2.0.
zeigt.


In aller Regel erfolgt in Neunkirchen (Saar) Hbf ein Wechsel der Lokomotiven sowie der Begleitwagen. Zudem übernimmt dort deutsches Bahn- und Polizeipersonal den Zug, während gleichzeitig die Begleitwagen ausgetauscht werden (zur Zugbildung siehe folgende Abschnitte). In aller Regel wird dabei der direkte Weg zwischen Saarbrücken Hbf und Neunkirchen (Saar) Hbf über Sulzbach (Saar) genutzt, da die Strecke über Wemmetsweiler aufgrund der topografischen Gegebenheiten je nach Zuggewicht eine Schublok erfordert. Der direkte Weg über Rohrbach (Saar) nach Homburg (Saar) Hbf wird in der Regel vermieden, obwohl prinzipiell auch in Homburg (Saar) Hbf die Möglichkeit zum Lok- bzw. Wagenwechsel bestünde. Nach erfolgter Behandlung in Neunkirchen (Saar) Hbf setzt der Zug die Fahrt über Homburg (Saar) Hbf und Kaiserslautern Hbf in Richtung Mannheim und weiter zu seinem jeweiligen Zielbahnhof fort.
Für jede einzelne Ausweichstrecke existiert im Vorfeld bereits ein Fahrplan. Dies betrifft auch die Strecken über die übrigen Grenzübergänge. Dies erlaubt im Störungsfall, z.B. aufgrund betrieblicher oder sicherheitsbedingter Umstände, eine schnelle und flexible Änderung der Route. Beispielsweise musste am 15. Dezember 2010 ein Transport aus Frankreich nach Lubmin kurzfristig von Saarbrücken Hbf mit Fahrtrichtungswechsel über Wemmetsweiler nach Neunkirchen (Saar) Hbf umgeleitet werden, da die Strecke über Sulzbach (Saar) aufgrund eines Bombenfundes in direkter Nachbarschaft zum Rangierbahnhof Saarbrücken gesperrt werden musste.T. Schäfer, F. Bredel, M. Prams, Der Atommüll, die Bombe und jede Menge Stress, Saarbrücker Zeitung, 16.12.2010.
Im Jahr 2002 wurden teilweise zwei Transporte aus Nord- und Süddeutschland in Neunkirchen (Saar) Hbf auf dem Weg Richtung Frankreich bzw. Großbritannien vereinigt. Die so zusammengestellten Züge wiesen bis zu 16 Castorbehälter auf, als sie ihre Fahrt Richtung Bundesgrenze wieder aufnahmen.G. Franz, Großtransport mit Atommüll, Saarbrücker Zeitung, 09.10.2002.

Betriebliche Verfahrensweise
Ganzzug aus Castoren in Kaiserslautern Hbf am 25. November 2011.
Die Zugbildung unterscheidet sich nur unwesentlich von der auch in Nordamerika eingesetzten Standardkomposition aus Lokomotiven, Begleitwagen, Güterwagen mit den Castoren und weiteren Begleitwagen.T. S. Glickman, D. Golding, Review of Policy Research 1991, 10 (4), S. 127-138. doi: 10.1111/j.1541-1338.1991.tb00285.x
Der Zug wird mit französischem Sicherheitspersonal in französischen Begleitwagen sowie französischen Lokomotiven bis Neunkirchen (Saar) Hbf gefahren. Dort übernimmt deutsches Sicherheitspersonal den Zug, gleichzeitig werden deutsche Begleitwagen eingesetzt. Die Weiterbeförderung übernehmen ebenfalls deutsche Lokomotiven mit deutschem Personal, gleiches gilt für die technischen Begleiter.
Aus Sicherheitsgründen wird der Transport sowohl auf französischer als auch auf deutscher Seite mit Diesellkomotiven bespannt. Dies vermindert zum einen die Gefahr eines Unfalls durch mögliche mutwillige Beschädigungen der Oberleitungsanlagen und zum anderen die damit verbundenen Verzögerungen, z.B. bei einem Stromausfall infolge eines Erdschlusses.
Die eingesetzten Lokomotiven sind speziell für Transporte dieser Art ausgerüstet. Während in der Anfangszeit noch Loks der Baureihe 218 eingesetzt wurden, wurden Ende der 1990er bzw. Anfang der 2000er Jahre nur noch Lokomotiven der Baureihe 232 für Transporte dieser Art herangezogen. Von diesen Maschinen sind insgesamt acht im Bestand der Deutschen Bahn AG, welche z.B. Vorrichtungen zum Anbringen von Gittern an den Front- und Seitenfenstern, zur Montage von Videokameras und verstärkte Spitzenbeleuchtung aufweisen. Nicht bei jedem Transport werden alle Vorrichtungen genutzt. Aufgrund der in der Vergangenheit teils gewalttätig eskalierenden Proteste gegen Transporte dieser Art wird mittlerweile jedoch nur noch selten auf diese zusätzlichen Schutzmaßnahmen verzichtet. In der Regel wird der Zug von zwei Maschinen an der Spitze gezogen, während zwei weitere am Zugschluss als Schubunterstützung bzw. Ersatzmaschinen mitlaufen.
Als Begleitwagen werden in der Regel ehemalige Schnellzugwagen eingesetzt, z.B. Abteilwagen der Bauart Bm. Je nach Umfang des Transports und der zu erwartenden Demonstrationen im Umfeld der Strecke können bis zu 15 Begleitwagen in den Zug eingereiht sein. Diese werden zuvor von den vier deutschen Lokomotiven nach Neunkirchen (Saar) Hbf überführt.

Kurz vor Abfahrt des Zuges nach Übernahme durch deutsches Personal wird ein Bahndienstfahrzeug über die später vom Transportzug zu befahrene Strecke geschickt, um diese auf Beschädigungen und etwaige Hindernisse zu überprüfen. Gleichzeitig wird der jeweilige Streckenabschnitt durch luftgebundene Kräfte der Bundespolizei überprüft. Im zwei- bis dreifachen Blockabstand zu dieser Überprüfungsfahrt folgt letztlich der eigentliche Transport, welcher ebenfalls zusätzlich aus der Luft begleitet wird. Je nach Lage vor Ort kann kurzfristig auch der Zugang zu Brücken, Unterführungen, gleisnahen Wegen oder Bahnsteigen durch Kräfte der Bundespolizei gesperrt werden. Auf der führenden Lokomotive sind zumeist ebenfalls Polizeibeamte zur Streckenbeobachtung zugegen. Die betroffenen Streckenabschnitte werden in der Regel am Tag des Transports bereits mehrere Stunden vor Eintreffen des Zuges bahn- und polizeidienstlich kontrolliert bzw. überwacht.
Der Transport selbst genießt von betrieblicher Seite aus eine hohe Priorität, weshalb Fahrstraßen bereits einige Minuten vor der eigentlichen Ankunft eingestellt werden. So soll ein mögliches Verlangsamen bzw. Anhalten vor Halt zeigenden Signalen vermieden werden.

Liste bisheriger Sonderzüge
Die nachfolgende Übersicht zeigt eine Auswahl der bisher über die einzelnen Streckenabschnitte abgewickelten Sondertransporte mit Atommüll (Ganzzüge). Transporte, bei denen die Behälter in reguläre Züge eingereiht wurden, sind nicht aufgeführt. Die Spalte "Datum" bezeichnet den Tag, an welchem der Zug einen der im Rahmen dieser Internetseiten betrachteten Streckenabschnitte befahren hat. Die Quellenangabe in der Spalte "Datum" bezieht sich stets auf den kompletten Eintrag, Ausnahmen sind gesondert angegeben. Sofern keine gesonderten Angaben in der Spalte "Bemerkungen" vorliegen, befuhren die einzelnen Züge die Abschnitte Mannheim Hbf - Kaiserslautern Hbf - Homburg (Saar) Hbf - Bexbach - Neunkirchen (Saar) Hbf und ab dort weiter Richtung Frankreich. Es sind jeweils Start und Ziel der Transporte angegeben; Start- und Zielbahnhöfe können abweichen.

Datum
Start
Ziel
Bemerkungen
25.11.2011Deutscher Bundestag, Atomtransporte, Drucksache 18/5360, 29.06.2015 S. Lenz-Engel, Als der Castor in Neunkirchen Pause machte, Saarbrücker Zeitung, 26.11.2011
La Hague
Gorleben
15.12.2010Deutscher Bundestag, Atomtransporte, Drucksache 18/5360, 29.06.2015 ohne Autor ("tho", "dpa"), Wirbel um Atom-Transport durch das Saarland, Saarbrücker Zeitung, 16.12.2010. ohne Autor ("dapd"), Castor-Transport nach Lubmin erreicht Deutschland, Boulevard Baden, http://www.boulevard-baden.de/ueberregionales/politik/2010/12/15/castor-transport-nach-lubmin-erreicht-deutschland-2-294758, abgerufen am 21.12.2010.
Cadarache
Lubmin
kurzfristig über Wemmetsweiler - Neunkirchen (Saar) Hbf
20.08.2003Deutscher Bundestag, Atomtransporte, Drucksache 18/5360, 29.06.2015 ohne Autor ("esb"), Castor-Transport rollte durch das Saarland, Saarbrücker Zeitung, 21.08.2003.
Grafenrheinfeld
La Hague
Vereinigung in Neunkirchen (Saar) Hbf
Stade
10.10.2002Deutscher Bundestag, Atomtransporte, Drucksache 18/5360, 29.06.2015 G. Franz, Großtransport mit Atommüll, Saarbrücker Zeitung, 09.10.2002.
Neckarwestheim
La Hague/Sellafield
Vereinigung in Neunkirchen (Saar) Hbf
Brokdorf, Brunsbüttel, Krümmel, Stade, Unterweser
21.03.2002Deutscher Bundestag, Atomtransporte, Drucksache 18/5360, 29.06.2015 M. Jungmann, Castor-Rendezvous an der Saar, Saarbrücker Zeitung, 22.03.2002.
Neckarwestheim
La Hague/Sellafield
Vereinigung in Neunkirchen (Saar) Hbf
Brokdorf, Grohnde, Krümmel
20.02.2002Deutscher Bundestag, Atomtransporte, Drucksache 18/5360, 29.06.2015 M. Jungmann, Erneut rollte Castor-Zug durch das Saarland, Saarbrücker Zeitung, 21.02.2002.
Unterweser
Sellafield
23.01.2002Deutscher Bundestag, Atomtransporte, Drucksache 18/5360, 29.06.2015. M. Jungmann, Castor-Zug rollte durch das Saarland, Saarbrücker Zeitung, 23.01.2002. ohne Autor ("red"), Atommüll rollt störungsfrei, Saarbrücker Zeitung, 24.01.2002. W. Ihl, G. Franz, Der Castor kommt - kaum einer schaut hin, Saarbrücker Zeitung, 24.01.2002.
Brunsbüttel, Mülheim-Kärlich
La Hague